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Wenn die Nacht zum Tage wird

Ob fürs Campen, für Höhlenexkursionen oder fürs nächtliche Wandern: Stirnlampen sind praktisch – und über die Jahre immer besser geworden.

Auf der hellsten Stufe sollten sie aber nur selten strahlen, zeigt ein Test der Zeitschrift "Alpin" in der aktuellen Ausgabe 10/2020.

Die Gründe: Zum einen schwankt die von den Herstellern ohne einheitliche Norm angegebene Leuchtdauer den Experten zufolge stark. Wer die Lampe zu lange zu hell aufdreht, steht womöglich schneller im Dunkeln als einem lieb ist. Zum anderen könne die Lampe bei superheller Leuchtstufe so heiß werden, dass man sich fast schon die Finger verbrennt. Ein Modell mit etwas weniger Power muss daher nicht schlechter sein.

Die Fachleute raten zu einer Lampe mit mehrstufiger Dioden-Anzeige, die über die Akkukapazität informiert. Auch das Leuchtbild sei beim Kauf entscheidend. Sehr helle Lampen leuchten die Ränder nur schwach aus und helfen daher allenfalls bei schnellen Sportarten. Für Wanderungen oder Höhlen seien Lampen mit einem breiten Lichtstrahl besser geeignet als Leuchten, die sehr weit strahlen. (dpa)

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