Räderwechsel mit Kontrolle

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Kein Kontrollverlust: RDKS-Systeme überwachen den Reifendruck und warnen vor gefährlichen Situationen.

Beim Radwechsel ist auf Reifendruck-Kontrollsysteme zu achten.

Wer bei einem Auto mit Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) die Räder wechselt, muss danach dessen korrekte Funktion im Blick behalten. Darauf macht der TÜV Süd aufmerksam.

Die Reifendruck-Kontrollsysteme warnen den Fahrer vor einer Reifenpanne. Dazu überwachen die Systeme mit Sensoren Druck und Temperatur direkt im jeweiligen Reifen und melden die Werte an ein Steuergerät. Von Fall zu Fall könne eine Wartung der Sensoren und gegebenenfalls neue Verschleißteile wie etwa Ventilkappen nötig werden. Auch eine spezielle Anlernprozedur kann fällig sein.

Auch könnten Sensoren laut TÜV Süd die vorausgesagte Lebensdauer der eingebauten Batterien von circa fünf Jahren überschritten haben. So kann es auch nötig werden, die Sensoren komplett auszutauschen. Was deren Batterien noch taugen, könnte eine Fachwerkstatt überprüfen.

Das indirekte RDKS nutzt die Rad-Drehzahlsensoren von Fahrhilfen wie ABS und ESP. Hier muss das System nach dem Räderwechsel mit dem korrekten Reifendruck justiert werden. Wie das funktioniert, steht im Handbuch des jeweiligen Fahrzeugs. RDKS-Systeme sind in Europa seit November 2014 für Neuwagen eine vorgeschriebene Pflichtausstattung. dpa

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