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Damit das Dach dicht bleibt

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Damit das Flachdach möglichst lange dicht hält, sollte man schon beim Bau auf Qualität und gute Handwerker achten.

Für Dächer gibt es inzwischen etliche Materialien für die Eindeckung. Fachleute beraten gerne, was zur Immobilie passt.

Welches Material das Dach bekleidet, ist abgängig von dessen Neigung. Nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks gibt es für steile Dächer mehr Auswahlmöglichkeiten als für flache. Worauf es beim Dachdecken ankommt.

Material der Ziegel

Während Ziegel aus Ton hergestellt und gebrannt werden, bestehen Dachsteine aus Beton – einem Mix aus Zement, Quarzsand und Wasser. Die Mischung wird mit Farbpigmenten versetzt und anschließend in die gewünschte Form gepresst. "Heute werden im Neubau viele Betondachsteine verwendet. Das ist derzeit der günstigste Baustoff – und nicht der schlechteste", erklärt Architekt Erich Pössl. Ein Tonziegel sei zwar leichter, aber auch etwas weniger widerstandsfähig.

Besonderheiten beim Flachdach

Flache Dächer lassen sich begrünen. Besonders sinnvoll sei das im innerstädtischen Bereich, um der Überhitzung der Städte entgegen zu wirken und die Kanalisation zu entlasten, denn die Pflanzen auf dem Dach halten das Regenwasser zu einem gewissen Teil zurück und speichern es. Unter Umständen kann es passieren, dass ein Flachdach nach 20 Jahren Abnutzung durch Witterungseinflüsse nicht mehr dicht hält. Auch, weil die in der DIN 18531 gesetzlich festgelegten Regeln zur Abdeckung und Abdichtung nur dem Mindeststandard entsprechen.

Es ist aber möglich, dass Flachdächer eine Haltbarkeit von 40 bis 50 Jahren haben, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Dafür muss man beim Bau auf die Qualität der Dachdeckung sowie die Sorgfalt der Handwerker bei der Verarbeitung der Dichtungsbahnen achten. Der VPB empfiehlt diese Mehrinvestition. dpa

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