Der Trauer Zeit und Raum geben

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Der Friedhofsbesuch zu Allerheiligen am 1. November ist ein Teil der Tradition der Katholischen Kirche zu diesem Hochfest im Kirchenjahr.

Traditionell ist der November der Monat im Jahr, in dem die Katholische Kirche, der ganz besonders der Verstorbenen gedenkt. Um der Trauer um einen geliebten Menschen, einen würdigen Rahmen zu geben bedarf es einfühlsamer, professioneller Hilfe.

Allerheiligen, ein Hochfest der Katholischen Kirche, wird am 1. November begangen. Das Gedenken an Allerheiligen soll jedoch nicht nur für diejenigen gelten, die von der Katholischen Kirche heiliggesprochen wurden, sondern allen Menschen, die ihr Leben in christlichem Glauben geführt haben. Neben dem Gottesdienst ist die Segnung der Gräber Verstorbener auf dem Friedhof Brauch. Oft besuchen Angehörige die Grabstätten ihrer Verstorbenen, die zuvor mit Blumen geschmückt wurden. Kerzen werden aufgestellt und im Gedenken der Verstorbenen Gebete gesprochen.

Wichtig für die Seele

Ein Ort des Trauerns und ein würdiger Abschied - beides ist für die Seele der Hinterbliebenen wichtig, um den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten. In unserer schnelllebigen Zeit ist es dann auch notwendig, aus dem Kreislauf des Alltagstrotts auszubrechen und die schwierige Ausnahmesituation anzunehmen.

Verstirbt ein Mensch, dann stehen den Angehörigen viele hilfreiche Anlaufstellen zur Verfügung, mit Ansprechpartnern, die ihren Beruf als ihre Berufung begreifen. Um die Herausforderungen nach dem Todesfall naher Angehöriger angehen zu können, ist ein gut ausgebildeter Bestatter der richtige Partner. Er hilft bei der Organisation von Trauerfeier und Begräbnis, ganz im Sinne der Verstorbenen und der Familie.

Gemeinsame Trauerfeiern

Die individuelle Ausgestaltung ist für Bestattungsunternehmen ein sehr wichtiges Anliegen - die Art der Bestattung, Trauerkarten und -anzeigen und Blumenschmuck. Mit Rat und Tat stellen sie sich ganz in den Dienst der Trauerfamilien, um die anstehenden Aufgaben mit großer Sorgfalt zu erledigen.

Bei und nach Beerdigungen fehlen heute oft die kraftspendenden Gottesdienste oder sie werden von den Trauernden nicht wahrgenommen. Dabei könnten diese für die Hinterblieben in der Trauerarbeit eine wichtige Rolle übernehmen. Zu den Gottesdiensten und Trauerfeierversammlungen treffen sich viele Freunde, Bekannte und Nachbarn, die den Trauerfamilien während dieser Zeit viel Trost, Zuversicht, Hoffnung und Kraft für die Zukunft geben können. In diesen Ausnahmesituationen werden kleine Aufmerksamkeiten von den Trauergästen für die Trauernden sehr groß, sie werden mit viel Gefühl und einem offenen Herzen aufgenommen.

Gemeinsames Gedenken

„Nach einer Trauerfeier kommen die Trauerfamilien oft nochmals zu uns, um uns liebe und nette Worte auszusprechen“, erzählt ein Bestatter aus dem Ostalbkreis. Man spüre, was für eine starke Auswirkung die Trauerfeiern auf die Menschen habe. Insbesondere bei einer traditionellen Erdbestattung halte dieses Gefühl oftmals länger an, da sich die Trauerfamilien noch längere Zeit um die Grabstelle kümmern. Beim Erledigen dieser Aufgaben am Grab werde den geliebten Verstorbenen gedacht. Und dann, so der Bestatter weiter, komme die Erinnerung an die Organisation der Bestattung und die Trauerfeier wieder – und man erinnert sich an die hilfreichen Gewerke, die einem zur Seite standen. Die Trauer annehmen, das ist wichtig. Hilfe anzunehmen ist ebenso wichtig, auch in schweren Stunden. wom

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