Eine „mächtige“ Baustelle

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Jetzt geht es los: Bürgermeister Michael Rembold (r.) und Ortsbaumeisterin Maren Zengerle (l.) sowie weitere Verantwortliche beim offiziellen Spatenstich in der Stuifenstraße.

Mit einem Jahr Verspätung haben die Bauarbeiten in der Stuifenstraße in Waldstetten nun begonnen.

Waldstetten. Ursprünglich hätten die Arbeiten für den Vollausbau der Stuifenstraße in Waldstetten bereits im Jahr 2020 starten sollen. Doch die Corona-Pandemie machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Denn für eine Notleitung fürs Frischwasser hätten die Bauarbeiter jedes Haus begehen müssen – ein „Ding der Unmöglichkeit während des ersten Lockdowns“, wie Bürgermeister Michael Rembold erinnert.

Jetzt, ein Jahr später, gab’s endlich den offiziellen Spatenstich für das Bauvorhaben. Vieles gilt es auf der Arbeitsagenda für die umfassende Sanierung und den Ausbau abzuhaken, die das Heubacher Ingenieurbüro Bartsch aufgestellt hat. So werden etwa 300 Meter Wasserleitung verlegt, gilt es sieben neue Hydrantenschächte zu setzen, werden 19 neue Hausanschlüsse erstellt und beispielsweise 2300 Quadratmeter Asphaltfläche saniert. Auch 300 Meter Leerrohre fürs schnelle Internet werden eingezogen, die dann von der Telekom bestückt werden, wie Rembold ankündigte. Ingenieur Wolfgang Bartsch erläuterte die einzelnen Maßnahmen.

Straße hat es „wirklich nötig“

Bürgermeister Rembold informierte, dass die Kanalsanierung im Inlinerverfahren bereits 2020 durchgeführt werden konnte. So liegen jetzt „nur“ noch die Leitungsarbeiten an. Gerhard Horlacher von der EnBW/ODR beschrieb, dass alle Dachständer abgebaut werden und dafür eine Erdverkabelung erfolgt. Timo Schmitt von den Stadtwerken kündigte an, dass insgesamt 19 Gasanschlüsse in Häuser verlegt werden. Und beschrieb die „super Anschlussdichte“ in diesem Straßenzug. Oliver Eichele von der gleichnamigen Baufirma Georg Eichele aus Untergröningen zeigte sich beim Spatenstich am Dienstag zuversichtlich, dass das Bauende bis November 2021 realisierbar ist.

„Das ist eine mächtige Straßenbaustelle. Und die Stuifenstraße hat es wirklich nötig“, stellte Bürgermeister Rembold fest. Bereits in der Vergangenheit wurden im westlichen Bereich von Waldstetten etwa der Schwarzhornweg oder auch die Hardtstraße saniert. Und jetzt sei die Stuifenstraße dran, beschrieb er die kontinuierlichen Sanierungsarbeiten an den Ortsstraßen. „Damit es keinen Sanierungsstau gibt“, argumentierte er. Die Anlieger seien in mehreren Gesprächen über das Vorhaben informiert worden. Und er wünschte, dass auch jetzt, während der Bauphase, eine gute Kommunikation auf der Baustelle geführt werde. „Hier wird Hand in Hand gearbeitet“, wünschte er. Und erntete Nicken der beteiligten Firmen.

Ortsbaumeisterin Maren Zengerle kündigte noch Baumaßnahmen für eine bessere Struktur und Optik an. Etwa das Anlegen von Parkstreifen und Bauminseln im Kreuzungsbereich zum Graneggweg. Oder auch die Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger durch einen neuen einseitigen Gehweg mit einer Breite von 1,50 Meter. „Hier sind viele Schulkinder unterwegs“, stellte sie fest. Anja Jantschik

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