Einfühlsame Gespräche für die Seele

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Beim Tod eines geliebten Menschen ist der Beistand eines einfühlsamen Bestatters eine Stütze für die Angehörigen.

Das Auseinandersetzen mit dem Verlust eines Angehörigen oder eines nahe stehenden Menschen ist zuerst einmal ein schwerer Eingriff in das Leben eines Menschen. Die Beschäftigung mit dem Tod dieser Menschen oder gar mit dem eigenen macht noch einmal mehr Angst. Da tut es gut, nicht allein zu sein. Für manche Menschen ist die schwierige Zeit der Pandemie auch Anlass, über die eigene Vergänglichkeit nachzudenken und über die Frage, wie man denn selbst eines Tages beigesetzt werden möchte. Die Bestattungskultur ist inzwischen sehr vielfältig geworden.

Kompetente Unterstützung für Trauer und Behördengänge

Bei der Vorbereitung eines Begräbnisses ist ein kompetenter und gut ausgebildeter Bestatter der richtige Ansprechpartner, einer der ersten und wichtigsten Gesprächspartner. Er steht den Angehörigen mit seiner Erfahrung bei der Bewältigung der Trauer zur Seite.

Der Bestatter hilft in persönlichen Gesprächen ohne Zeitdruck, die Trauer zu bewältigen, er unterstützt bei der Organisation von Trauerfeier und Begräbnis, individuell im Sinne des Verstorbenen und der Familie. "Denn ein persönlicher Abschied ehrt nicht nur das Andenken an den Verstorbenen, sondern bietet auch eine gute Gelegenheit, um die eigenen Gefühle in eine heilsame Richtung zu lenken", bestätigt ein Betriebsinhaber aus der Region. "Ein Begräbnis sollte zur Persönlichkeit des Verstorbenen, aber auch zu den Hinterbliebenen passen." Und er weiß Bescheid über die Aufgaben und gesetzlichen Vorgaben, er erledigt sämtliche notwendigen Behördengänge, hat Ansprechpartner für die Gestaltung, die Abläufe bei einer Trauerfeier zur Hand, wie etwa Blumenhäuser, Steinmetz oder Redner.

"Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Bestattungsarten, neben der traditionellen Sargbestattung", ergänzt der Unternehmer. Beispielsweise sind Feuer- oder Baumbestattungen oder im Ruhehain auf dem Friedhof oder in einem Wald üblich, es gibt sogenannte Hügelgräber, Ruhestätten für mehrere Urnen, die von der Friedhofsverwaltung gepflegt werden. Diese Möglichkeiten sind vor allem gefragt, wenn die Angehörigen weiter weg wohnen, und von daher kaum zur Grabpflege kommen. Aber trotzdem haben sie auf diese Art einen Ort zur Trauer, eine Stelle, an der sie eine emotionale Bindung zum Verstorbenen erleben können.

Bestattung vorab regeln

Immer mehr Menschen regeln inzwischen das eigene Begräbnis vorab in Form einer sogenannten Bestattungsvorsorge. "Die Hinterbliebenen werden so entlastet, haben mehr Zeit zu trauern, brauchen keine schwierigen Entscheidungen zu fällen", ergänzt der Bestatter. Wichtig ist dabei, dass der Unternehmer in einem Berufsverband Mitglied sein muss, denn dort wird das Geld auf einem Treuhandkonto hinterlegt, sodass es sicher ist. Bestatter und Kunde erhalten jeweils ein Schriftstück, indem alle getroffenen Regelungen enthalten sind. Der Kunde sollte dann einer nahe stehenden Person sagen, dass diese Regelungen getroffen wurden und wo sie zu finden sind. je

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