Mit und ohne Termin in drei Impfstraßen

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Impfstützpunkt jetzt auch im Gmünder Stadtgarten.
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Im Regionalen Impfstützpunkt im Gmünder Stadtgarten können sich täglich bis zu 1200 Menschen impfen lassen. Start mit technischen Problemen.

Schwäbisch Gmünd. Seit Samstag ist der Regionale Impfstützpunkt des Ostalbkreises im Leutzesaal des Gmünder Stadtgartens untergebracht. Bereits beim Start des täglichen Impfangebots am Dienstag vor einer Woche in der Schwerzerhalle habe die Stadtverwaltung angesichts der dortigen Enge den Umzug ins Congressszentrum angeboten, sagt Susanne Dietterle, Pressesprecherin des Landratsamts. Weil die Termine nicht ausgebucht waren, habe Landrat Dr. Joachim Bläse entschieden, dass es in Gmünd auch Impfungen ohne Termin geben soll, wie es im Impfstützpunkt in Aalen gehandhabt werde, berichtet Dietterle weiter. So wird nun in drei Impfstraßen geimpft, in zwei mit, in einer ohne Terminvereinbarung. Und zunächst etwas holprig. So habe es am Montag Probleme mit der Hard- und der Software gegeben und es habe ein Impfarzt gefehlt, darum seien Leute ohne Termin in die Reihen derer mit "eingestreut" worden, sagt Dietterle. Am Dienstagvormittag habe sie erfahren, "dass das Ganze nun gut läuft".

Die Impfstützpunkte bekommen vom Bund überwiegend Moderna, wenig Biontech geliefert, letzterer Impfstofff bleibe daher den unter 30-Jährigen vorbehalten, wie von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlen, sagt Dietterle. Und betont: "Es reicht für jeden, der sich impfen lassen möchte." Es würden täglich je rund 1000 Menschen an den vier Impfstützpunkten in Aalen, Ellwangen, Bopfingen und Gmünd geimpft, bis zu 1200 Impfungen könnten diese jeweils leisten. Neben Erst- und Zweitimpfung gibt es auch die dritte, die Boosterimpfung. Dies allerdings erst sechs Monate nach der Zweitmpfung, wie ebenfalls von der Stiko empfohlen. Wer sich über die städtische Interneteite einen Termin besorgt, liest dort auch, dass in Ausnahmefällen bereits fünf Monate nach der Zweitimpfung geboostert wird. Dies betreffe Menschen mit Vorerkrankungen und erhöhtem Risiko eines schweren Verlaufs im Fall einer Coronaerkrankung, sagt Dietterle. Jedoch seien die Impfteams angehalten, Menschen nicht wegzuschicken, die zwei Wochen vor Ablauf der sechs Monate kommen. Definitv gilt: "Es entscheidet der Impfarzt", aber vor allem: "Es sollten sich immer noch mehr Menschen zur Erstimpfung auffraffen." Anja Müller

Termine und weitere Infos, auch zu Impfaktionen der Gmünder Ärzteschaft, auf der Webseite der Stadtverwaltung.

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