Schon Griechen und Römer feierten Mama

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Überraschung für Mama!

Am Sonntag, 10. Mai, heißt es wieder: Ein Hoch auf die Mütter, Mamas, Muttis, Moms. Denn dann ist Muttertag. Auf euch, liebe Mütter! Aber warum und seit wann gibt es diesen Tag eigentlich?

Damals wurde römischen und griechischen Göttinnen gehuldigt, etwa Rhea, die Mutter von Zeus. Im 13. Jahrhundert führte König Heinrich III. in England den "Mothering Day" ein, um die Mutter Kirche zu huldigen. Der Muttertag, wie wir ihn kennen, stammt aus Amerika.

Genauer gesagt von Anna Jarvis. Die Frauenrechtlerin wollte zum einen auf die Probleme von Frauen aufmerksam machen, zum anderen ihre 1905 verstorbene Mutter ehren. Ihr Ziel war es, dass Mütter schon zu Lebzeiten geehrt werden. Sie kaufte sogar eine eigene Werbeagentur, um den Muttertag bekannt zu machen. Als Feiertag wählte sie den zweiten Sonntag im Mai – den Todestag ihrer eigenen Mutter. 1914 erkannte der damalige US-Präsident Woodrow Wilson den Muttertag offiziell an. Seither feiert man den Tag jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai. 1922 kam der Muttertag dann nach Deutschland. Der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber etablierte den Tag, indem sie in den Schaufenstern Plakate mit "Ehret die Mutter" aufgehängt haben. Extra unpolitisch, um den Tag der Blumenwünsche zu feiern. In Deutschland ist der Muttertag kein gesetzlicher Feiertag.

Übrigens, in England feiert man den Muttertag im März, immer am 4. Fastensonntag. Dieses Jahr war er am 22. März. In Äthiopien dagegen ist der Muttertag nicht an ein Datum gebunden. Vielmehr wird der Tag dann gefeiert, wenn die Regenzeit im Land beginnt und der erste Tropfen fällt. Dann kommen alle Kinder ins Elternhaus und feiern gemeinsam.

In diesem Jahr ist der Muttertag - wie alles andere auch- von der Corona-Krise gezeichnet. Lange Fahrten durchs Land sollte man unterlassen, in Seniorenheimen herrschen strenge Besuchsverbote. Aber Blumensträuße, Pralinen und Aufmerksamkeit kann Mama auch über Internet, Telefon und Post zu Teil werden. SWP/kf

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