Sinnvoller Schutz und guter Service

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Jetzt ist schnelle Hilfe gefragt - von den Versicherern und den Fachbetrieben für Unfallinstandsetzung.

Bis 30. November können Autofahrende ihre Kfz-Versicherung zum neuen Jahr wechseln. Es kann sich lohnen, die Angebote verschiedener Anbieter zu vergleichen. Und ist das Blech verbeult, ist die Reparatur eine Aufgabe für den Fachbetrieb.

Beim Ausparken streift man einen anderen Wagen und verursacht üble Kratzer. Oder: Im dichten Berufsverkehr ist man kurz unaufmerksam und fährt auf den vorderen Pkw auf - ein ordentlicher Blechschaden beim fremden Fahrzeug ist die Folge. Diese oder ähnliche Situationen haben schon viele Autofahrende erlebt. Die Schäden, die die anderen Verkehrsteilnehmenden erleiden, trägt die Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie ist für alle, die ein Auto besitzen, Pflicht.

Vor allem bei neueren Wagen sollte man zusätzlich eine Kaskoversicherung abschließen. Die Teilkasko zahlt für Schäden, die man nicht selbst verursacht, etwa Unwetterschäden bei Sturm und Hagel. 2020 gab es laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rund 155 000 Kfz-Schäden durch Unwetter. Die Vollkasko-Versicherung ergänzt die Teilkasko um den Schutz bei selbst verschuldeten Unfällen. Darüber hinaus greift sie bei Vandalismus, etwa wenn Unbekannte den Lack zerkratzen, und springt ein, wenn man unverschuldet einen Unfall hat und der Schuldige Unfallflucht begeht.

In einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK war es einem Viertel der Befragten wichtig, dass die Versicherung für die Reparatur von Parkschäden aufkommt – ohne Hochstufung der Schadenfreiheitsklasse. Teilkaskoversicherte mit Komfort- oder Premiumschutz der DEVK zum Beispiel können einmal im Jahr einen Schaden am eigenen Auto in einer Partnerwerkstatt im sogenannten Smart-Repair-Verfahren ausbessern lassen. Für 50 Euro, ohne Änderung der Schadenfreiheitsklasse.

Die Reparatur - ein Job für Profis

Ob massive Unfallschäden oder kleine Macken – die Karosserieinstandsetzung ist in jedem Fall Vertrauenssache. Ein typischer Karosserie-Fachbetrieb ist ein Allround-Talent und gleichzeitig ein Hightech-Profi. Er kennt sich mit allen Automarken aus und ist ein freier, markenunabhängiger Betrieb. Er kann aber auch ein markenabhängiges Autohaus sein. Größere Autohäuser haben auch eine eigene Karosserieabteilung oder eine Lackierabteilung aufgebaut.

Vor allem Besitzer von Neuwagen glauben oft, dass ihr Fahrzeug zur qualifizierten Beseitigung von Unfallschäden nur in die Markenwerkstatt des Herstellers gebracht werden darf. Das stimmt nicht. In nicht wenigen Fällen reicht die Markenwerkstatt aufgrund fehlender Karosserie- und Lackierkompetenz den Unfallwagen sogar selbst an einen freien, besser ausgestatteten Karosserie-Meisterbetrieb weiter. Viele Karosserie-Fachbetriebe haben sich auf die Instandsetzung von Fahrzeugen und die Reparatur nach Unfällen spezialisiert.

Die Spezialisten schweißen, beulen aus, vermessen, erkennen und beurteilen Schäden am Fahrzeug. Die Ausbesserung kleinerer Kratzer bis zum Aufbringen einer komplett neuen Farbe wird auch vom Experten im freien Karosseriefachbetrieb ausgeführt. djd/pm

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