Verjüngungskur für den Boden

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Parkett lässt sich abschleifen – allerdings nur vorsichtig im Millimeterbereich.

Der Fußboden wird täglich stark beansprucht. Wie sich der Belag am besten instandsetzen lässt.

Parkett lässt sich mehrfach überarbeiten – aber besser nicht von Laien. Das rät die Heimwerker-Schule DIY-Academy. Zwar lässt sich der Boden mehr als nur einmal abschleifen, um Kratzer und Flecken zu entfernen – allerdings nur im Millimeterbereich. Die Gefahr, dass Laien zu viel wegnehmen und den Boden damit auch komplett zerstören, ist daher hoch.

Wie häufig Parkett sich abschleifen lässt, hängt von der Stärke der Laufschicht ab, erläutert der Verband der Deutschen Parkettindustrie. Diese Schicht sei bei Mehrschichtparkett zwischen 2,5 und 6 Millimeter dick, bei Massivparkett bis zu 22 Millimeter.

Besser den Fachmann holen

In der Regel werden jeweils 0,5 Millimeter der Nutzschicht abgetragen. Der Verband erläutert, dass bei vier Millimetern Stärke der Boden bis zu zweimal aufgearbeitet werden kann und immer noch eine ausreichend dicke Laufschicht übrig sei. Gleiches gilt auch für Wasserflecken auf dem Boden, Risse im Holz oder Abplatzungen: hier sollte man besser einen Profi zurate ziehen, rät die DIY Academy, denn die Schäden durch eine unsachgemäße Heimwerker-Aktion könne unter dem Strich deutlich teurer kommen, wenn dadurch der komplette Fußbodenbelag ausgetauscht werden müsse. dpa

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