Auch mal rollen lassen

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ARCHIV - Angst vor der Zapfpistole? An der Tankstelle müssen Autofahrerinnen und Autofahrer derzeit deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor wenigen Wochen.

Tipps des ADAC: So lässt sich Sprit sparen

Wer in Zeiten steigender Spritpreise sein Budget fürs Tanken nicht überziehen will, kann mit einigen Tipps von ADAC, Auto Club Europa (ACE) und Tüv Süd versuchen, den Verbrauch des Autos zu senken.

Wichtig ist es zum Beispiel, beim Fahren zwar flott zu beschleunigen, aber auch rechtzeitig hochzuschalten. Der ADAC rät, dies etwa bei einer Drehzahl von rund 2000 U/min zu tun. Das gewählte Tempo sollte dann mit niedrigen Drehzahlen beibehalten werden. Wieder zurückschalten sollte man erst, wenn der Motor ruckelt oder brummt.

Vorausschauend fahren

Wer vorausschauend fährt, kann unterwegs die Motorbremswirkung nutzen. Bei den meisten Autos wird die Zufuhr des Kraftstoffs im Schubbetrieb abgeschaltet. Daher sollte man den Gang nicht herausnehmen, wenn man zum Beispiel an eine rote Ampel heranrollt oder vor einer Ortschaft frühzeitig vom Gas geht. Wer generell mit möglichst konstantem Tempo und nicht zu schnell fährt, trägt ebenfalls dazu bei, den Verbrauch gering zu halten, so der ACE. Wer zu wenig Luft in den Reifen hat, riskiert neben schlechterem Fahrverhalten und längeren Bremswegen auch höheren Spritbedarf: Schon 0,5 bar weniger Druck als vom Hersteller empfohlen lassen ihn laut ACE um rund fünf Prozent steigen. Daher sollte man bei jedem zweiten Tankstopp und mindestens einmal im Monat den Reifendruck prüfen. dpa

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