Donner und Doria

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Ein starkes Gewitter macht das Fahren unsicher. Nicht zuletzt deshalb sollten Motorradfahrer ihre Maschine abstellen und einen Unterstand suchen.

Was Zweirad- und Autofahrer beachten sollten, wenn sie in ein Gewitter geraten.

Egal, ob auf dem Motorrad oder Fahrrad – werden Zweiradfahrer vom Gewitter überrascht, unterbrechen sie besser die Fahrt so schnell wie möglich. Das rät der Auto Club Europa (ACE).

Motorradfahrer steuern idealerweise einen Parkplatz an und meiden auf dem Weg dahin exponierte Stellen und die Nähe zu Bäumen und Masten. Dort angelangt ist ein sicherer Unterstand in mindestens 10 Metern Entfernung zur Maschine angeraten, um bei einem Blitzschlag keinen Schaden zu nehmen.

Für Radler gilt das gleiche: Sie steigen schnellstmöglich vom Fahrrad ab und suchen in mindestens 10 Metern Entfernung Schutz, um auf besseres Wetter zu warten. Am sichersten ist laut ACE ein Gebäude mit Blitzableiter, zur Not tut es aber auch eine größere Brücke.

Schlechte Idee: die Bushaltestelle

Zu meiden sind demnach Türme, Stromleitungen und Masten. Finger weg gilt auch für metallische Gegenstände, wie etwa von einer Bushaltestelle mit Wellblechdach, bei der man unterschlüpft. Wer im Wald überrascht wird, sollte sich vom Waldrand und von Baumstämmen fernhalten – das gelte auch für frei stehende Bäume auf freiem Feld. Es droht nicht nur Blitzschlag – bei Sturm können die Bäume auch umstürzen oder zumindest Äste abbrechen.

Autofahrer sind im Fahrzeug bei Gewitter in der Regel sicher, sollten aber Fenster und Schiebedach geschlossen halten. Aber auch Autofahrer sollten anhalten und das Warnblinklicht einschalten, wenn der Regen so stark ist, dass die Sicht extrem beeinträchtigt wird oder wenn die Straße überschwemmt wird und eine Weiterfahrt zu risikoreich ist. dpa

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