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Mit dem Pferd im Straßenverkehr

Reiten und Alkohol: Wer sich nach einem Absacker angetüdelt aufs Pferd schwingt, denkt vielleicht: Hauptsache, das Tier ist nüchtern. Doch das gilt wohl nicht, wenn man auf öffentlichen Verkehrsflächen reitet, wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) erklärt: "Nach unserem Kenntnisstand gelten für Gespannfahrer und Reiter sinngemäß die gleichen Verkehrsregeln wie für Fahrzeuge." Das regelt die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) in Paragraf 28, Absatz 2.

In der StVO, im Straßenverkehrsgesetz (StVG) und im Bußgeldkatalog der StVO finden sich zwar keine Blutalkohol-Grenzwerte für Reiter und Gespannfahrer. Sobald es zu einem Unfall kommt, sind alkoholisierte Reiter allerdings in der Regel schuld, das haben laut der FN entsprechende Urteile in den vergangenen Jahren gezeigt.

Und wie sind die Regeln auf nicht-öffentlichen Straßen und Wegen? Zumindest für den Konsum von Alkohol im Turniersport gilt laut dem nationalen Regelwerk Folgendes: Teilnehmerinnen oder Teilnehmer sind erst bei stark herabgesetzter Leistungsfähigkeit durch übermäßigen Alkoholkonsum ("0,5 Promille") nicht zugelassen oder zu disqualifizieren. Übrigens: Verursacher von Verschmutzungen auf öffentlichen Straßen sind angehalten, diese zu beseitigen. Das gilt nicht nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Hundehalter, sondern auch für Reiter: Wer Pferdeäpfel von der Straße nicht entsorgt, kann mit 10 Euro belangt werden. (dpa)

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