Nun ist Traktorenzeit

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Ein idyllisches Bild: Doch eiligen Autofahrern tuckert ein Traktor zu langsam. Überholmanöver erfordern aber größte Vorsicht.

Was Autofahrer beachten sollten, wenn landwirtschaftliche Fahrzeuge die Straße queren.

Im Spätsommer und Herbst fahren Landwirte die Ernte ein. Gerade auf Landstraßen sind deshalb jetzt viele Traktoren, Mähdrescher und andere Landmaschinen unterwegs.

Um die Risiken eines Unfalls zu verringern, müssen Auto- und Motorradfahrer besonders auf die langsamen und sehr breiten Fahrzeuge achten. Zunächst gilt: riskante Überholmanöver vermeiden.

Selten fahren Traktoren schneller als 40 km/h und häufig staut sich der nachfolgende Verkehr hinter den schweren Maschinen. Dahinter folgende Verkehrsteilnehmer werden ungeduldig und kommen leicht in die Versuchung zu überholen.

Erhöhte Vorsicht beim Überholen und bei Schmutz

Auto- und Motorradfahrer sollten allerdings nur überholen, wenn sie sicher sein können, dass während des gesamten Vorgangs jede Gefährdung und Behinderung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist. Besondere Aufmerksamkeit gilt dann, wenn Traktoren und andere Maschinen abbiegen, ob an Kreuzungen oder in Feldwege.

Ausreichender Sicherheitsabstand und ständige Bremsbereitschaft sind das A und O. Das gilt bei jeder Fahrzeugart, aber Traktoren und Erntefahrzeuge benötigen einen großen Kurvenradius und holen beim Abbiegen nach rechts auch nach links über die Fahrbahnmitte hinweg aus.  Eine weitere Gefahrenquelle in der Erntezeit sind Verschmutzungen. Wenn Traktoren die bewirtschafteten Felder verlassen, gelangen oftmals Steine, Dreck und Erde auf die Straße. Bei Regen wird aus Erdklumpen und Staub dann rutschiger Matsch. Um auf dieser "Bauernglätte" nicht ins Schleudern zu geraten, ist angemessene Geschwindigkeit und erhöhte Aufmerksamkeit angebracht. Insbesondere Fahrrad- und Motorradfahrer sollten dann erhöhte Vorsicht walten lassen und auf scharfes Bremsen verzichten. akz-o

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