Gesünder geht's nicht

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Ergonomie ist unerlässlich, um ein bequemes Radfahren zu ermöglichen.

Für das perfekte Fahrvergnügen sollte Gerade bei Seniorinnen und Senioren das Fahrrad optimal auf den Fahrer eingestellt sein.

Radfahren ist die ideale sportliche Betätigung für Seniorinnen und Senioren. Man verbraucht auf sanfte Art Kalorien und sorgt für eine Entlastung der Gelenke, der Kreislauf kommt in Schwung, Muskeln und Lunge sind gefordert. Und nicht zuletzt macht Radfahren gute Laune. Vor allem aber bleiben aktive Radler höheren Alters mobil und selbstständig. Damit das Radfahren für Seniorinnen und Senioren auch wirklich gesundheitsfördernd ist, sollten Radgeometrie und Sattel möglichst optimal auf die Nutzerin und den Nutzer abgestimmt sein. So wird die Wirbelsäule geschont und man ist kraftsparend unterwegs. Denn dank optimaler Sitzposition ist eine geringere Halt- und Stützarbeit des Körpers notwendig. Ergonomie ist somit unerlässlich, um ein bequemes Radfahren zu ermöglichen.

Das Rad exakt auf den Nutzer einstellen

„Bei der Anpassung an die individuellen Anforderungen setzt das sogenannte Bikefitting an. Im Profibereich ist es längst Standard“, weiß Thomas Bayer, Geschäftsführer beim Allgäuer Unternehmen „Die Sattelkompetenz“. Das Fahrrad und der Sattel werden dabei im Handel millimetergenau auf die Bedürfnisse und physiologischen Voraussetzungen der Fahrerin und des Fahrers eingestellt. „Optimalerweise sollten sich gerade Seniorinnen und Senioren bereits vor dem Kauf eines neuen Fahrrads vom neutralen Experten im Fachhandel mithilfe eines sogenannten Physiotherameters gezielt vermessen und beraten lassen“, rät Bayer. „Danach kann man sicher sein, eine fundierte Entscheidung in Bezug auf Geometrie und Rahmengröße getroffen zu haben.“ Viele Fahrradhändler stellen nicht nur neue Räder optimal auf individuelle Bedürfnisse ein, auch mit einem gebrauchten Fahrrad ist man in vielen Fachgeschäften willkommen, um die Einstellungen für die Fahrerin oder den Fahrer zu optimieren.

Radfahren wieder nach einer längeren Pause beginnen

Wenn Seniorinnen und Senioren nach einer längeren Pause wieder auf dem Sattel Platz nehmen, können sie obendrein ein Fahrradsicherheitstraining absolvieren. Dabei erlangen sie auf speziellen Übungsstrecken die nötige Sicherheit zurück. Solche Trainings werden in vielen deutschen Städten und Gemeinden angeboten. Das Tragen eines Fahrradhelms ist in Deutschland keine Pflicht - gerade ältere Menschen sollten ihren Kopf dennoch damit schützen. Wer unsicher ist, ob er mit seiner aktuellen gesundheitlichen Situation Radfahren darf, kann einen Gesundheitscheck beim Hausarzt vereinbaren. djd

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