50 Jahre Paul-Gerhardt-Haus in Gmünd

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Der Innenhof der Wohnanlage lädt zum Entspannen ein.

Fast jeder kennt das massive Bauwerk in der Eutighofer Straße 15, doch was verbirgt sich hinter den schützenden Mauern? Zum 50-jährigen Bestehen der Seniorenwohnanlage gibt es einen Tag der offenen Tür.

Schwäbisch Gmünd. Vor 50 Jahren war die Seniorenwohnanlage Paul-Gerhardt-Haus das erste Haus dieser Art in Schwäbisch Gmünd. Der Evangelische Verein entwickelte damals das hochmoderne „Altenheim vom gehobenen Typ für relativ Rüstige“ - so wurde die Seniorenwohnanlage Paul-Gerhardt-Haus damals genannt. Das mit vier Millionen Mark größte Bauprojekt der Vereinsgeschichte war ein Kraftakt, bei dem Kirchengemeinde und Stadt tatkräftig durch Spenden, Aktionen und Zuschüssen mithalfen. Ideengeberin für das Bauvorhaben war unter anderem Stadträtin Ilse Gseller, die auch die Evangelische Diakoniestation gründete.

Kurze Wege

Schon der Standort war ein Bekenntnis: Man baute im jungen, dynamischen und aufstrebenden Stadtteil Weststadt, in der Eutighofer Straße - mitten im Leben. Friseure, Ärzte und Lebensmittelgeschäfte sind in fußläufiger Entfernung schnell zu erreichen, die Bushaltestelle in die Innenstadt ist direkt vor der Tür. Das selbstständige Wohnen in den eigenen vier Wänden auch im fortgeschrittenen Alter ist durch die vielseitige Unterstützung und das große Angebot an Gottesdiensten und abwechslungsreichen Veranstaltungen im Haus eine echte Alternative zum Pflegeheim. Die 54 Ein- bis Zweizimmerwohnungen im Paul-Gerhardt-Haus sind alle barrierefrei zu erreichen. Alle Wohnungen wurden in den vergangenen zehn Jahren renoviert, und verfügen über Flur, Duschbad, Einbauküche, Keller und Balkon oder Terrasse.

Grüne Oase in der Weststadt

Besonders viel Lebensqualität steckt hinter den massiven Mauern des Bauwerks - eine grüne Oase. „Im Innenhof kann man, mitten in der Weststadt, den Vögeln lauschen und in der Dämmerung sogar Rehe beobachten“, schwärmt Sven Siegle, diakomischer Mitarbeiter und Geschäftsführer der Seniorenwohnanlage. Hier können die Mieter und Mieterinnen die Seele baumeln lassen.

Ein Netz, das trägt

Auch Zusammenhalt und Miteinander werden im Paul-Gerhardt Haus großgeschrieben. „Das Haus mit seiner Bewohnerschaft, seinem unterstützenden Team und seiner Infrastruktur ist wahrlich 'ein Netz, das trägt'. Ganz nach dem Motto des Evangelischen Vereins, der mit seiner 150-jährigen Geschichte zeigt, dass auf dieses Netz Verlass ist“, so Dieter Lehmann, Ex-Vorstand des Evangelischen Vereins. jat

  • Tag der offenen Tür
  • Dieses Jahr wird das 50-jährige Bestehen der Seniorenwohnanlage in der Gmünder Weststadt gefeiert.
  • Der Evangelische Verein lädt deshalb herzlich zu einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 26. September ein. Ein Überblick über das geplante Programm:

  • 10.15 Uhr: Gottesdienst mit der Ev. Kirchengemeinde
    11 Uhr: Zwei Grußworte und Musik von Michael Nuber
    Anschließend Mittagessen vom Grill und danach Kaffee und Kuchen.
    Hausrundgang und Wohnungsbesichtigungen.
  • Beim Tag der offenen Tür gelten die derzeit geltenden Corona-Regeln. Die Zugangsvoraussetzung ist eine Impf- oder Genesen-Bescheinigung, oder ein aktueller, negativer Corona-Test. Kostenlose Selbsttest können auch vor Ort durchgeführt werden.
    Im Haus gilt, außer beim Essen, Maskenpflicht und Mindestabstand.
    Bei Erkältungssymptomen oder Krankheitsanzeichen sollte man zu Hause bleiben.
  • Je nach Entwicklung der Pandemie könnten sich diese Regeln noch kurzfristig ändern. Aktuelle Informationen dazu auf: www.ev-verein.de/tag-der-offenen-tuer

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