Andere Filme anders zeigen

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Den Cineasten bietet das Kino am Kocher jetzt 88 höchst komfortable Sitze.

Engagiert, genossenschaftlich, ehrenamtlich: Die Erfolgsstory des Kino am Kocher geht im Kulturbahnhof weiter.

Von so viel inspirierender gemeinsamer Kultur unter einem Dach haben die Macherinnen und Macher der Kinoinitiative im Gründungsjahr 2006 nicht zu träumen gewagt, als sie die erste Kino-Genossenschaft in Deutschland gründeten, um ein Programm abseits des Mainstreams zu zeigen. Ein abwechslungsreicher Reigen aus Independent-Filmen aus aller Welt, die sowohl anspruchsvoll unterhalten, aber zum Nachdenken und zur Diskussion anregen.

Am ersten Kino- Standort in der Schleifbrückenstraße zeigte das Kinoteam bis zum Umzug im März 2018 in den Übergangsstandort "Rosa Villa" unzählige Filme aller Genres. Neben dem Hauptprogramm mit "besonderen" Spielfilmen und außergewöhnlichen Dokumentationen fanden viele legendäre Kooperations-Veranstaltungen mit Partnern und Organisationen statt, die den ganz besonderen Geist des Kocherkinos ausmachen. Dieses Konzept, hochgeschätzt vom treuen Publikum und vielfach preisgekrönt (Kinoprogrammpreise seit mehr als zehn Jahren) wird am dritten und endgültigen Kinostandort fortgeführt.

Und ein weiterer Grundpfeiler der Kinoarbeit soll hier fortgeführt werden – der Kinobetrieb erfolgt auch in Zukunft auf rein ehrenamtlicher Basis.

Neue Räume, neue Programmstruktur

Wie an den bisherigen Standorten erfolgte auch dieses Mal der Ausbau der Kino-Räume mit viel Eigenleistung der ehrenamtlichen Kinogenossen. Die neuen Räumlichkeiten bieten tolle Möglichkeiten und wurden in den letzten Wochen dank der vielen Helferinnen und Helfer "betriebsbereit" gemacht. Mit 88 komfortablen Sitzplätzen hat sich das Programmkino deutlich vergrößert und auch die technische Ausstattung wurde mit viel Liebe zum Detail perfektioniert.

Nicht geändert hat sich der Anspruch des Kinos ein Treffpunkt für den Austausch vielfältiger Meinungen, für Gespräche und Ideen zu sein. Zukünftig zeigt das Kino im Hauptprogramm wöchentlich zwei Filme im Wechsel, täglich jeweils um 17.30 und um 20.15 Uhr. Am Wochenende kommen noch Spätvorstellungen dazu. Der Mittwoch wird weiterhin der Tag der Kooperationen bleiben.

Das Kino am Kocher möchte nach dem Willen seiner Macher auch in Zukunft Plattform für eine bunte Meinungsvielfalt und Ideen sein, ein Treffpunkt für wechselseitigen Austausch und inspirierende Gespräche. Dafür wird es auch in Zukunft eine kleine Kinobar geben.

"Wir sind davon überzeugt, dass wir zusammen mit allen Akteuren im Kulturbahnhof eine ganz neue Qualität aus Synergien erreichen werden und unser Publikum mit Vielem überraschen und begeistern können," ist Jürgen Schwarz, Kinomacher der ersten Stunde, überzeugt.

Shakespeare und regionales Flair zur Eröffnung

Passend zur Theaterpremiere "Romeo und Julia" zeigt das Kino die wunderbare Komödie "Shakespeare in Love" mit Joseph Fiennes, Gwyneth Paltrow und Judi Dench aus dem Jahr 1997.

Am Tag der offenen Tür, Sonntag, 4. Oktober steht die Dokumentation "Die Schwäbische Alb" von Bruno Dittrich auf dem Programm, einem preisgekrönten Reporter und internationalem Naturfilmer (unter anderem für GEO), der auf der Ostalb lebt und zur Vorführung des Films am 4. Oktober nachmittags anwesend sein wird.

Das Oktober-Programm ist online unter www.kino-am-kocher.de.

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