Attraktiver Wohnort unterm Braunenberg

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Die verkehrsberuhigte Wilhelmstraße mit der katholischen Kirche St. Stephanus.

Die Industrie hat Arbeitsplätze in Wasseralfingen verloren, aber Wohnungen und Bauplätze in und um den Aalener Teilort sind weiterhin sehr gefragt. Die einst selbstständige Stadt kann ihren Bewohnern eine umfangreiche Infrastruktur bieten.

Aalen-Wasseralfingen. Der mit rund 12.000 Einwohnern größte Stadtteil ist ein lebendiger Teil der Großen Kreisstadt Aalen. Er bietet heute sowohl reizvolle Wohngegenden als auch viele Arbeitsplätze – wenn auch deren Zahl in der Industrie zuletzt abgenommen hat.

Wasseralfingen mit seinen Ortsteilen Affalterried, Onatsfeld, Röthardt, Treppach und Weidenfeld ist heute vor allem Wohnort für Menschen, die hier und in der Umgebung arbeiten. In den vergangenen Jahren wurde hier viele Wohnungen und Eigenheime gebaut. "Derzeit werden nur noch wenige Bauplätze angeboten, da keine weiteren Flächen zur Verfügung stehen", sagt Ortsvorsteherin Andrea Hatam. In der Maiergasse entstehen derzeit im ersten Bauabschnitt vor allem Mehrfamilienhäuser, in einem zweiten Abschnitt werden dort Ein- und Zweifamilienhäuser gebaut. Ein weiteres Baugebiet mit 25 Plätzen ist im Ortsteil Treppach geplant.

Wasseralfingen bietet seinen Bewohnern neben attraktiven Wohngebieten eine gut ausgebaute Infrastruktur. Am Ort sind alle Schularten vorhanden, in deren Modernisierung wird auch in den kommenden Jahren viel investiert. "Wir modernisieren das Talschulzentrum, indem die Karl-Kessler-Schule dort ein komplett neues Gebäude erhält", sagt Andrea Hatam. Damit wird das Schulzentrum kompakter und weniger weitläufig. "Und die Modernisierung der anderen Gebäude des Schulzentrums ist abgeschlossen." Mit der Verlegung des bisherigen Parkplatzes soll an dessen Stelle eine weitere Fläche für Wohnbebauung entstehen.

Auch das zweite Schulzentrum, die Braunenbergschule wird ergänzt. Dort entsteht eine Kindertagesstätte, und in absehbarer Zeit wird die Weitbrechtschule ebenfalls dort einziehen. Zudem liegt das Kreisberufsschulzentrum auf Wasseralfinger Gemarkung, wie die Ortsvorsteherin verschmitzt bemerkt.

Beim Handel steht in vielen inhabergeführten Geschäften ein Generationenwechsel an, und Nachfolger sind schwer zu finden.

Andrea Hatam, Ortsvorsteherin Wasseralfingen

Gut sieht die Ortsvorsteherin derzeit den Einzelhandel und die ärztliche Versorgung aufgestellt. Und die Bürger würden das Angebot durchaus gut annehmen. "Aber beim Handel steht in vielen inhabergeführten Geschäften ein Generationenwechsel an, und Nachfolger sind schwer zu finden", sagt sie. Da sei der Einkauf vor Ort noch einmal wichtiger, appelliert sie an die Bürger. Der Handel sei rührig und der Gewerbe- und Handelsverein unternehme zusammen mit der Verwaltung einiges, um die Geschäfte zu stärken.

Ähnlich sieht es bei den Ärzten aus, die Versorgung ist gut, aber einige Ärzte seien laut Andrea Hatam doch schon älter. "Wir sind mit den zuständigen Organisationen im Gespräch, um Ideen zu entwickeln", sagt die Ortsvorsteherin. Auch an Kultur und an Ausflugszielen hat Wasseralfingen einiges zu bieten. Neben dem Schloss, in dem auch Theaterveranstaltungen oder Konzerte stattfinden, dem Besucherbergwerk Tiefer Stollen und dem Heimatmuseum gibt es regelmäßig Ausstellungen mit Werken der "Wasseralfinger" Künstler Sieger Köder, Helmut Schuster oder Hannes Münz.

Attraktiv für Besucher ist das schön gelegene Freibad im Spiesel. Zahlreiche Vereine bereichern zudem mit unterschiedlichsten Angeboten das Leben in Wasseralfingen. je

Im Wasseralfinger Schloss ist heute die Schloss-Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache untergebracht. Zudem ist es Bühne für Konzerte und Theateraufführungen.
Mit viel ehrenamtlichem Engagement wurde das frühere Atelier von Sieger Köder an der Ecke Urbanstraße/Ritter-Ulrich-Straße zu einem kleinen Museum umgebaut.
Im Baugebiet Maiergasse sind fast alle Plätze verkauft. Demnächst soll in Treppach ein weiteres Baugebiet entstehen.

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