Bahn frei für Radler

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Für jeden Radler eine Herausforderung.

Waldstetter Radsportabteilung schafft sich einen Pumptrack.

Waldstetten. Zuerst mussten Lastwagen ran, bald können Radfahrer ihren Spaß haben. 100 Lastwagen-Ladungen Erde waren nötig, um am Waldstetter Sportgelände einen Pumptrack zu modellieren. Für Schultes Michael Rembold ist die neue Übungsstrecke ein weiteres Beispiel für Kooperationsprojekte innerhalb des Vereinslebens in Waldstetten. Denn das Areal soll später nicht einfach nur ein paar Hügel beherbergen, auch der Umweltschutzgedanke finde Beachtung. "Bei dieser Baumaßnahme wird darauf geachtet, dass sich die Hügel und Steilkurven harmonisch in die Landschaft einfügen und im Randbereich Blühwiesenstreifen, Steinriegel als Aufenthaltsbereich von Eidechsen und Reptilien, sowie Hecken und Buschgruppen, die einer Vielzahl an Tieren eine Heimat bieten sollen, angelegt werden", erklärte Ewald Schuler von der Radsportabteilung.

Die hatte bereits lange eine Heimatstrecke für ihre wachsende Zahl an vorwiegend jungen Mitgliedern gesucht, bevor die Gemeindeverwaltung ein Areal auf dem gemeindeeigenen Sportgelände vorschlug. Auch einen Zuschuss von 10 000 Euro ließ sie der Gruppe zur Realisierung zukommen.

"Sinn und Zweck dieser Anlage soll die Vermittlung von Fahrtechniken sowie ein Fahrtraining sein", erklärte Schuler. Streckenplaner Franz Bernhard legte Wert darauf, dass die Anlage nicht auf eine Altersgruppe begrenzt ist: "Soweit Mut und Können vorhanden sind, ist die Strecke für jeden machbar. Sie soll Hindernisse in der Natur widerspiegeln." Das Übungsgelände soll nach der Fertigstellung im Frühjahr 2021 der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und untertags sowie bei gutem Wetter Spaß am Radfahren bieten.

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