Das Gemeindehaus ist Zuhause angekommen

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Das Gemeindehaus St. Vitus in Heuchlingen: Ein Ort für jeden.

Am Sonntag, 21. November, ist es soweit: Nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr in der St. Vitus Kirche wird Pfarrer Mathew die Räumlichkeiten des Gemeindehauses am Kirchberg segnen und weihen. Anschließend kann der Neubau bestaunt werden.

Heuchlingen. Das christliche Ensemble mit der katholischen Kirche St. Vitus, dem Pfarrhaus und dem Gemeindehaus in Heuchlingen am Kirchberg ist nun komplett. Pfarrer Shiju Mathew und die gewählte Kirchengemeinderatsvorsitzende Elisabeth Müllener freuen sich, den Neubau des Gemeindehauses nun der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Am Sonntag, 21. November, ist es soweit: Nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr in der St. Vitus Kirche wird Pfarrer Mathew die Räumlichkeiten des Gemeindehauses am Kirchberg segnen und weihen. Es folgt ein Tag der offenen Tür, bei dem die Interessierten sich den gelungenen Neubau anschauen können.

Ein Ort für alle Konfessionen

Aktuell gibt es in Heuchlingen rund 1200 Katholiken. Allerdings betonen sowohl Pfarrer Mathew als auch Elisabeth Müllener, dass das katholische Gemeindehaus in Heuchlingen ein Ort der Kommunikation und des Miteinanders für alle Konfessionen sein wird. Sowohl für die christliche, als auch die bürgerliche Gemeinde. Denn in Heuchlingen pflegt man ein sehr gutes Miteinander, beschreiben beide.

Am 20. Oktober 2020 erfolgte der Abbruch der Garage auf dem Parkplatz, nötig um Platz für den Neubau zu schaffen. Der offizielle Spatenstich für den Neubau wurde am 3. November getätigt. Rund eine Million Euro investierte die katholische Kirche ins neue Gemeindezentrum. Unter der Planung und Bauleitung des Architekten Jochen Hermann aus Lorch-Waldhausen ist ein modernes, freundliches und zweckmäßiges Gebäude geworden, welches mit einer harmonischen Farbgebung in Naturtönen überzeugt. Wer im Saal durchs Fenster blickt, dem eröffnet sich das idyllische Panorama ins Tal. Ein gigantischer Hingucker, allemal. Auf die Außenterrasse gelangt man ebenfalls durch den Saal, die zum Verweilen, etwa bei einem Stehempfang, einlädt. Ebenfalls mit Panoramablick. Der Saal selbst ist durch eine mobile Trennwand teilbar. So hat auch die Jugend ihren Platz, wo sie sich treffen kann.

„Wir sind offen für die ganze Gemeinde“, macht Elisabeth Müllener deutlich. Sprich, der Saal kann auch für Familienfeste aller Art gebucht werden. Eine großzügige Küche befindet sich ebenfalls im Gemeindehaus.

Hervorragende Lage

Durch die Lage direkt neben Kirche und Pfarrhaus ist nun das christliche Ensemble, eingebettet am Kirchberg, komplett. So kann nach den Festgottesdiensten, etwa zum Skapulierfest und ähnlichen Feiertagen, nebenan, im Gemeindehaus der nötige Raum zum Treffen geboten werden. Bequem zu Fuß erreichbar. Und der Parkplatz, der neu angelegt wurde, steht Pate für die gute Zusammenarbeit mit der bürgerlichen Gemeinde. Stellte diese doch das nötige Gelände dafür her.

Große Erleichterung

Pfarrer Mathew ist erleichtert, dass es nun wieder einen Kommunikationsort für die Gläubigen ist. „Das Treffen in der Gemeinschaft ist wichtig“, sagt er. Und verweist auf die Worte Gottes, die in Heuchlingen besonders gut passen: „Mein Haus steht auf einem Berg und strahlt.“

Mit einer Nutzungsfläche von 240 Quadratmetern präsentiert sich das katholische Gemeindehaus angeschmiegt am Kirchberg.

Sport- und Bildungszentrum

Das bisherige Gemeindehaus, das an seine Kapazitätsgrenze gekommen war und auf der anderen Seite Heuchlingens beheimatet war, wurde verkauft. Der ebenfalls darin befindliche Kindergarten „Arche Noah“ wurde mittlerweile in der Leintalaue, bei Gemeindehalle und Grundschule neu gebaut und bereits 2020 eröffnet. Somit ist dort ein Sport- und Bildungszentrum entstanden. jan

Im neuen Saal des Gemeindehauses in Heuchlingen freuen sich die gewählte Kirchengemeinderatsvorsitzende Elisabeth Müllener und Pfarrer Shiju Mathew auf den Tag der offenen Tür.

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