Der Albmarathon mit Mehrfach-Startern

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Das Wetter herbstlich schön wie fast immer: Starter am ersten Tag des Albmarathons.

Über 450 Läufer sind beim virtuellen "30. Sparkassen Albmarathon" dabei.

Schwäbisch Gmünd. Drei Lauf-Wochen ganz neuer Art sind vorüber: Der 30. Schwäbische Albmarathon ging wegen Corona nicht als Großveranstaltung über die Bühne – dafür konnten Läuferinnen und Läufer drei Wochen lang ihren Sport ganz flexibel angehen. Organisator Tim Schwarzkopf zieht am Ende eine positive Bilanz. Er ist mit den Starterzahlen sehr zufrieden und sagt: "Wir haben viele erfreuliche Rückmeldungen bekommen."

Zu den Siegern zählen mehrere Gmünder: Johannes Großkopf über 10 und 25 Kilometer. Paul Schiele gewinnt den 50-Kilometer-Lauf (3:58,51 Stunden). Schnellste Frau über die 25-Kilometer-Distanz ist ebenso eine Gmünderin: Annika Seefeld, die für das Sparda-Team Rechberghausen startet. Die 50 Kilometer gewinnt Anja Seidel vom ASV Köln, nach 4:02,03 Stunden ist sie im Ziel. Eine starke Leistung: Obwohl sie bei dem virtuellen Lauf keine direkten Konkurrentinnen hat, "hätte sie mit dieser Zeit in den vergangenen sechs Jahren fünfmal gewonnen", sagt Schwarzkopf. Und das neue Format machte eine ganz neue Läufe-Klasse möglich: Mehrfachläufer. Besondere Höchstleistungen vollbringen der Aalener Marc Slonek und der Gmünder Walter Hösch, beide laufen die vier Strecken – 5, 10, 25 und 50 Kilometer – an einem Tag.

Noch mehr Kilometer schafft Kurt Bachmann. Der Läufer der DJK Gmünd hat am Ende alle vier Distanzen einzeln absolviert, außerdem war er noch beim 50-Kilometer-Staffellauf am Start – wobei er seine Läufe auf verschiedene Tage verteilt hatte.

Die Organisatoren der DJK Gmünd hatten für ihren virtuellen Albmarathon einen großen Aufwand betrieben: mit professionellen Zeitmessanlagen an drei verschiedenen Streckenpunkten und fast täglich kontrollierten und aufgefrischten Streckenmarkierungen.

mü/alex

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