Die schöne Weihnachtsbeleuchtung ist in aller Munde

+
Ein wunderschöner Christbaum ziert den Eugen-Bolz-Platz zwischen Vilotel und Rathaus.

Besucher aus nah und fern loben die Weihnachtsbeleuchtung in der Neuen Mitte und entlang der Aalener- und Heidenheimer Straße.

Oberkochen. „Wir haben uns mächtig ins Zeug gelegt in Sachen Straßenbeleuchtung und ich glaube, es hat sich richtig gelohnt“, so Bürgermeister Peter Traub im Gespräch mit dieser Zeitung. Nicht unerwähnt lässt Stadtbaumeister Johannes Thalheimer, dass sich das „nicht wenige Geld rentiert hat.“ Eine Augenweide ist in der Tat der Weihnachtsschmuck, der sich auch in die Katzenbachstraße und die Dreißentalstraße ausbreitet.

Festliche Geschäfte

„Man hört die Leute nur schwärmen“, meinte jüngst Richard Burger im Gemeinderat. Die Neue Mitte ziert ein schmucker Weihnachtsbaum, drum herum viele Lichter in der Innenstadt. Der Eugen-Bolz-Platz zwischen Vilotel und Rathaus ist beleuchtet und viele Geschäfte haben sich festlich herausgeputzt. „Ja, das ist eine Vorzeige-Beleuchtung“, sagt GHV-Vorsitzender Hendrik Gausepohl. Ein Spaziergang durch Oberkochen lohnt sich, bei illuminierter Innenstadt am Abend ganz besonders.

Oberkochen investiert weiter

Dass Oberkochen zu Advente und Weihnachten im weiter im Aufbruch ist, zeigen auch die Großprojekte. Das Dreißental-Schulzentrum befindet sich im dritten Bauabschnitt, das Jahrhundert-Projekt Sportzentrum mit Hallenbad und dreiteiliger Sporthalle laufen nach Plan wie auch der Neubau am Tierstein, wo die städtische Musikschule und das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum Heimat finden werden.

Die Gewerbesteuer lässt keinen Anlass zu Sorge, die Stadt ist schuldenfrei. „Wir schauen optimistisch in die Zukunft“, sagt Bürgermeister Peter Traub. Mit der anstehenden dritten Kindertagesstätte unterstreicht die Stadt ihren Anspruch als bildungsfreundliche Kommune für Familien.

Kindertagesstätte: Stadt kooperiert mit Zeiss

Die Carl Zeiss AG und die Stadt Oberkochen haben beschlossen, bei der Kinderbetreuung noch enger zusammenzuarbeiten und gemeinsam eine weitere Kindertagesstätte mit drei Kleinkindgruppen (Krippe) sowie drei Ganztagsgruppen zu errichten. Der Neubau soll im Interkommunalen Gewerbegebiet angesiedelt sein.

Bereits bei der Errichtung des Kinderhauses Wiesenweg im Jahr 2014 hatten die Carl Zeiss AG und die Stadt Oberkochen zusammengearbeitet. Konkret hatte die Carl Zeiss AG die Schaffung zusätzlicher Plätze für die Betreuung auswärtiger Kinder von Beschäftigten des Unternehmens finanziell unterstützt und das Unternehmen trägt hierfür einen Teil der laufenden Aufwendungen.

Das Projekt „Capri“

„Die Stadt ist wiederum bemüht, die Standortvoraussetzungen für ihre Unternehmen zu verbessern“, versichert Bürgermeister Peter Traub. In den vergangenen Jahren war das Kinderbetreuungsangebot deutlich ausgebaut und qualitativ verbessert worden. Die Stadt Oberkochen ist auch eine der wenigen Kommunen, die ein entgeltfreies drittes Kindergartenjahr bietet. Für das jetzt anstehende gemeinsame Projekt, das unter dem Projekt-Namen „Capri“ läuft, wird von einer Belegung mit neunzig Kindern in Ganztagesbetreuung ausgegangen. Als vorgegebener baulicher Qualitätsstandard wurde die „Kindertagesstätte Wiesenweg“ zugrunde gelegt. Wie die Verantwortlichen betonen, sollen zudem Nachhaltigkeitsaspekte eine dominierende Rolle spielen. Um optimale Voraussetzungen für eine Förderung zu erhalten, wurde der energetische Gebäudestandard EG 40 festgelegt. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird ein Zuschuss bezüglich von Investitionen für den Klimaschutz erwartet.

Das gemeinsame Projekt wurde bereits im Januar dieses Jahres in Gang gesetzt, ein gemeinsames Projekt-Team aus Teilnehmern der Carl Zeiss AG und der Stadt Oberkochen wurde gebildet. Bauherr der neuen Kindertagesstätte ist die Carl Zeiss AG, die Stadt wird die Hälfte der Investitionskosten tragen. ls

Ein stattlicher Weihnachtsbaum in der Neuen Mitte: Oberkochen lädt zum Besuch der festlich illuminierten Innenstadt ein.

Zurück zur Übersicht: Unternehmen

Mehr zum Thema

Kommentare