Durch die Wüste gereist, um nach den Sternen zu greifen

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Gerd Stieler mit Heidi, Dominik, Dannika und Cedric in der UFO-Hochburg Roswell.

Gerd Stieler Ein Roadtrip brachte Familie Stieler zwar keinen Kontakt mit Außerirdischen, aber dafür mit einem beliebten Youtuber

Allen Lesern frohe Feiertage und viele Grüße auch an alle Autoren der Weihnachtsgrüße aus aller Welt. Wir freuen uns immer sehr über alle Beiträge und hoffen, die regelmäßig Schreibenden sind alle wohlauf.

Wir dachten ja schon ein paarmal, die ganze Geschichte wäre bald vorüber, aber so richtig klappt das ja alles noch nicht. Die Kinder durften im Herbst wieder zurück zur Schule, aber unsere Büros machten nur halbwegs wieder auf. Northern California war immer etwas vorsichtiger, dafür waren unsere Krankenhäuser auch nie überbelegt. Die Impfraten in unserem County sind zum Glück sehr hoch. Wir haben alle unsere Impfungen, schließlich wollten wir dieses Jahr wieder ein paar Roadtrips machen.Im Frühjahr sind wir mit dem „Young Birders Club“ gen Norden und konnten dort die Auswirkungen der Trockenheit auf Natur und Landschaft beobachten. Einige Seen waren schon im Juni komplett ausgetrocknet. Im Sommer machten wir eine größere Tour durch die Staaten im Südwesten, also Arizona, New Mexiko, Texas, Colorado, Utah und Nevada. Es war zwar meistens über 40 Grad warm und eine reine Wüstenlandschaft, aber doch recht abwechslungsreich. Wir haben es sogar geschafft, im Sand stecken zu bleiben und der Betreiber vom bekannten YouTube-Kanal „Matt's Off-Road Recovery“ musste uns wieder rausziehen.

Einschränkungen gab es insgesamt recht wenig. Zum Glück waren auch alle Nationalparks und sogar die Navajo Reservate wieder offen. Zur selben Zeit wie wir waren auch einige Milliardäre hier draußen, um mit ihren Raketen nach Außerirdischen zu suchen. Und weil auch wir an Außerirdische glauben, sind wir selbstverständlich nach Roswell in New Mexico gefahren. Aber selbst Außerirdische wollen momentan nichts mit unserem Planeten zu tun haben. In der San Francisco Bay Area ist immer noch Maskenpflicht, aber hier draußen und sogar in Städten wie Las Vegas oder Albuquerque war Maskentragen nach eigenem Belieben. Allerdings war in diesen Staaten die Ansteckungsgefahr auch wesentlich höher. Da unsere Jungs sowohl Boy Scouts (Pfadfinder) als auch Young Birders (junge Vogelbeobachter) sind, waren wir sowieso die meiste Zeit im Freien unterwegs.

Weihnachten wollen wir eigentlich bei Oma am Bodensee verbringen, mal schauen, ob das klappt. Allen Bekannten, Verwandten und Freunden wünschen wir jedenfalls frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Dannika, Dominik, Cedrik, Heidi und Gerd

PS.: Und Dannika schickt extra Grüße an die Liederzwerge des Liederkranzes Eintracht Hüttlingen.

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