Ein Meisterwerk ist bezugsfertig

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Im Februar können Jugendliche in das neue Jugendwohnheim einziehen.

Innerhalb von knapp elf Monaten ist in der Heidenheimer Straße in Schwäbisch Gmünd ein neues Jugendwohnheim für Schülerinnen und Schüler des Berufschulzentrums entstanden. Ab Februar können hier die ersten Jugendlichen einziehen.

Schwäbisch Gmünd. Insgesamt 105 Appartements stehen künftig im neuen Jugendwohnheim in der Heidenheimer Straße in Schwäbisch Gmünd den Schülerinnen und Schülern sowie den Studentinnen und Studenten des Berufsschulzentrums zur Verfügung. „Aktuell wird der Umzug vorbereitet, damit Anfang Februar der Betrieb starten kann“, bestätigt Susanne Dietterle vom Landratsamt. Der erste Spatenstich für den Neubau des Jugendwohnheims war am 14. Juli vergangenen Jahres. Im kommenden Monat ist die Unterkunft für die Jugendlichen schon bezugsfertig.

Die gute Zusammenarbeit der Stadt Schwäbisch Gmünd, des Landratsamts sowie der Bauherren vor Ort machte diese schnelle Realisierung möglich. „Das einzigartige an dem Projekt war die schnelle Erteilung der Baugenehmigung, nur sechs Wochen nach der Antragstellung ist diese erfolgt“, erinnert sich Architekt Christof Preiß. „Innerhalb von knapp elf Monaten konnte dieses Projekt realisiert werden, das ist ein Meisterwerk, welches die Baufirma Kielwein erschaffen hat“, sagt Preiß. Das Bauunternehmen Kielwein in Eschach-Seifertshofen leitete den Bau. Auch aus der Sicht des Mieters, dem Ostalbkreis, lief die Zusammenarbeit mit den Bauherren sehr gut. „Die Genehmigungen wurden schnell bearbeitet und das Architekturbüro Preiß, insbesondere Christof Preiß, hat dieses Projekt mit sehr viel Know-how und Herzblut umgesetzt“, so Susanne Dietterle, Pressesprecherin vom Landratsamt des Ostalbkreises. Dem Ostalbkreis als Schulträger des Beruflichen Schulzentrums Schwäbisch Gmünd ist die Sicherstellung einer hochwertigen Aus- und Weiterbildung für den Wirtschaftsstandort Ostalbkreis ein großes Anliegen. Mit dem Jugendwohnheim konnte ein weiterer wichtiger Mosaikstein für die Duale Ausbildung am Standort Schwäbisch Gmünd hinzugefügt werden, der die Sanierung des Beruflichen Schulzentrums, mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 40,8 Millionen Euro, sowie die Investitionen in die Ausstattung und zur Umsetzung der Digitalisierung  ergänzt und abrundet. Durch den Neubau des Jugendwohnheims durch die Haug-Taxis-Stiftung sind wichtige Übernachtungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler in direkter Nachbarschaft zum Kreisberufsschulzentrum Schwäbisch Gmünd entstanden. Damit konnte ein Ersatz für das bislang bestehende Jugendwohnheim in der Werrenwiesenstraße realisiert werden. „Kurze Wege auf einem Bildungscampus, Wohnen mit Gleichaltrigen und eine gute Betreuung sind nur ein paar der vielen Möglichkeiten, welche das neue Jugendwohnheim für die jungen Erwachsenen mit sich bringt“, sagt Dietterle.

Für die Stadt Schwäbisch Gmünd ist die Realisierung des Wohnheims ein weiterer Meilenstein. „Insbesondere für die Schülerinnen und Schüler, welche aus ganz Deutschland nach Schwäbisch Gmünd kommen, um eine Ausbildung zu absolvieren, ist das Jugendwohnheim eine besonders attraktive Wohnmöglichkeit“, so Gerhard Hacker, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung in Schwäbisch Gmünd.

Ein elementarer Bestandteil für den Betrieb des Jugendwohnheims ist die durchgängige Betreuung der Jugendlichen durch Beschäftigte des Landratsamts Ostalbkreis.

Familien- und Freizeitpark

Angrenzend an das Jugendwohnheim soll künftig im Stadtquartier Hardt ein Familien- und Freizeitpark entstehen. „Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, denn der Park soll im Frühjahr fertiggestellt werden“, so Gerhard Hacker. Mit einer Wegeverbindung soll auch den Bewohnerinnen und Bewohnern des Jugendwohnheims ein leichter Zugang zum Park ermöglicht werden. ⋌jat

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