FÜNF JAHRE HAUS DER GESUNDHEIT – MARGARITENHEIM

Ein modernes medizinisches Dienstleistungszentrum hat sich etabliert

Unter einem Dach bündeln verschiedene Anbieter ihre medizinischen Kompetenzen und Leistungen zu einem attraktiven integrierten Angebot für die Region. Das traditionsreiche "Margaritenheim" im Herzen von Schwäbisch Gmünd hat sich zu einem interdisziplinären Haus der Gesundheit entwickelt.

Vor 90 Jahren haben die Barmherzigen Schwestern von Untermarchtal in dem 1889 ursprünglich als Zigarrenfabrik errichteten Gebäude das Margaritenheim für Mutter und Kind eröffnet. Im Jahr 1954 wurde aus dem Margaritenheim das Margaritenhospital. Im Zuge einer Modernisierung wurden 1959/1960 Gynäkologie, Geburtshilfe und ein Kinderkrankenhaus eingerichtet. Mit dem Ziel, die Klinikstrukturen im Landkreis zu konsolidieren, fanden Gespräche mit dem Sozialministerium statt. Danach erwarb der Ostalbkreis im Januar 2000 das Margaritenhospital von der Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern zum Hl. Vinzenz und Paul in Untermarchtal e. V. Der Kaufpreis betrug 25,5 Millionen DM. Einweihung im Mai 2011 Nachdem feststand, dass die klinischen Abteilungen in die Mutlanger Stauferklinik integriert werden sollen, starteten dort 2005 die Planungen für die neue Familienklinik. Bis 2009 dauerten die Baumaßnahmen für den Anbau, für den rund 40 Millionen Euro investiert wurden. Nach Fertigstellung konnte im Jahr 2009 die Frauen- und Kinderklinik Margaritenhospital ins Stauferklinikum umziehen. Im Mai 2011 wurde in der Weißensteiner Straße die offizielle Eröffnung gefeiert: Mit dem Haus der Gesundheit – Margaritenheim hat sich eine Vision erfüllt. Das medizinische Angebot zu den bestehenden Praxen im Zentrum der Stadt Schwäbisch Gmünd und zum Stauferklinikum wird seitdem erweitert. Die Patienten können eine medizinische Komplettversorgung auf engstem Raum nutzen: Mit kurzen Wegen, Vermeidung von Doppeluntersuchungen, parallelen Behandlungsstrategien oder überflüssiger stationärer Aufenthalte. Auch die Kosteneffizienz durch Apparategemeinschaften und gemeinsamen Einkauf machen den Erfolg des Hauses der Gesundheit aus. Bereits 2009 wurde das Margaritenhospital an die Prostylos Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Gesundheitszentrum Margaritenheim KG (GVG) zum Kaufpreis von 6,4 Millionen Euro verkauft. Die S-Projektverwaltungsgesellschaft Ostalb mbH der Kreissparkasse Ostalb als Mieter der Immobilie hat die Voraussetzungen für das Haus der Gesundheit auf über 8000 Quadratmetern Nutzfläche realisiert. Auch 299 Bürger wurden durch S-Kapitalbriefe im Wert von 5,5 Millionen Euro eingebunden. Die Kosten des 14-monatigen Umbaus lagen mit dem Anbau des Eingangsforums und der Strahlentherapie bei rund acht Millionen Euro. 17 Mieter Der Ostalbkreis als Generaluntermieter und Betreiber des Hauses der Gesundheit hat Flächen an Ärzte und Dienstleister aus den verschiedensten Bereichen des Gesundheitswesens vergeben. Ob ambulantes Operieren, Geburts- und Hebammenpraxis oder Kinder- und Jugendmedizin: 17 Mieter mit Flächenanteilen zwischen 4300 und 20 Quadratmetern sind derzeit im Haus der Gesundheit angesiedelt. ub

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