Ein Sägewerk steht in Flammen

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Sägewerk in Flammen: Mehr als 100 Feuerwehrleute sind beim Großbrand bei Ruppertshofen im Einsatz.

Beim Sägewerk Kolb in der Ulrichsmühle vernichtet ein Feuer die Hobelwerk- und die Brettersortieranlage. Alle Feuerwehren aus dem Schwäbischen Wald im Einsatz.

Ruppertshofen

Es war ein Großaufgebot nötig: Insgesamt 113 Feuerwehrleute waren mit 18 Fahrzeugen im Einsatz, um den Großbrand beim Sägewerk Kolb zu bekämpfen und in Schach zu halten.

Der hintere Bereich des Werks war nicht mehr zu retten: Der Bau mit der Hobelwerkanlage und die 30 mal 40 Meter große Halle mit der Brettersortieranlage samt Stapelmaschine brannten nieder, der Schaden geht in die Millionenhöhe. Mit "starkem Wasser", wie es im Fachjargon heißt, bauten die Einsatzkräfte eine "Riegelstellung" auf, um ein Übergreifen des Feuers auf andere Teile des Werks zu verhindern – mit Erfolg. Als die Feuerwehren an der Brandstelle eintrafen, stand die betroffene Halle schon in Vollbrand. Kommandant Sven Klein, der den Einsatz leitete, machte sich mit den Feuerwehrleuten aus Ruppertshofen – zunächst verstärkt von der Feuerwehr Mutlangen und der Führungsgruppe Schwäbischer Wald – sofort daran, ein Übergreifen des Feuers auf den vorderen Teil des Sägewerks zu verhindern, um damit unter anderem ein Wohnhaus und die neu gebaute Hackschnitzelanlage zu retten.

"Zum Glück haben wir uns in den Gebäudekomplexen gut ausgekannt", sagt der Einsatzleiter mit Blick auf die Großübung, die die Wehren aus dem Verwaltungsverband zwei Jahre zuvor in der Ulrichsmühle abgehalten hatten. Da für die Riegelstellung schnell eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut werden musste, waren auch die Feuerwehren aus Durlangen, Spraitbach, Gschwend und Täferrot nachalarmiert worden.

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