Ein Schmuckstück im Ostalbkreis

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Der Boden der Sporthalle ist rot marmoriert, damit wird die Sportfläche besonders hervorgehoben.

Modern, großzügig und farbenfroh präsentiert sich die neue Sporthalle in Neuler. Wie es zu dem Neubau kam, warum der Standort für Diskussionen sorgte und welche Synergieeffekte sich durch den Anschluss an die bestehende Halle ergeben.

Neuler. Lange hat es gedauert, bis Klarheit über die neue Sporthalle in Neuler herrschte. Um so schöner und moderner ist sie nun ausgefallen. Durchaus ein Schmuckstück unter den Sporthallen im Ostalbkreis.

Nicht nur von außen, auch wenn es für den Betrachter auf den ersten Blick schlicht wirkt, die Halle hat es auch innen in sich.

Anforderung neue Halle

Im Jahre 2014 wurde festgestellt, dass die Kapazitäten für den Sportbetrieb in der, aus den Achtzigerjahre stammenden, Schlierbachhalle nicht mehr ausreichen. So wurde zum ersten Mal über einen Anbau diskutiert. Im Laufe der nächsten zwei Jahre wurde in Arbeitskreisen der Vereine ermittelt, welchen Anforderungen eine neue Halle standhalten muss und auf dieser Grundlage wurde Dipl.-Ing. Mathis Tröster beauftragt in die Planungen einzusteigen.

Standort sorgt für Diskussionen

Der Standort war eine der Diskussionsgrundlagen. Ursprünglich auf dem Festplatz, also in Verlängerung der Schlierbachhalle geplant, wurde 2018 im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses entschieden, die Sporthalle parallel zur Schlierbachhalle zu bauen.

So konnte der Festplatz als Parkplatz ausgebaut werden. Ein Teil der Brühlschule musste dazu abgerissen werden, Brandschutzauflagen und Klassenzimmerüberhang durch den Wegfall der Hauptschule machten dies realisierbar.

Gemeinsame Nutzung

Synergieeffekte ergeben sich in der neuen Halle auch durch den Anschluss an die bestehende Halle.

Die Nebenräume der Sporthalle können gemeinsam genutzt werden und bei einer Sanierung der Schlierbachhalle wäre bereits eine nahe Ausweichmöglichkeit gefunden.

Die Haustechnik kann für beide Hallen verwendet werden, wodurch sich eine energetische Optimierung ergibt. Die neue Sporthalle ist teilbar und jeder der beiden Hallenteile hat Zugang zu allen Umkleideräumen und Gerätelagern.

Farbenfrohe Halle

Der Boden ist rot marmoriert, wodurch die Sportfläche besonders hervorgehoben wird. Silber und Weiß sind die weiteren Farben, die die Halle prägen, alles kombiniert mit Naturholz.

Zusammen mit dem Lichteinfall entsteht ein großes Raumgefühl. Die Halle ist hauptsächlich für den Trainingsbetrieb ausgelegt, aber auch Veranstaltungen mit bis zu 600 Personen sind möglich. „Die Halle ist ein wichtiger Beitrag bei der Erziehung der Kinder und Jugendlichen,“ sagt Bürgermeisterin Sabine Heidrich. Ihr großer Dank gilt allen, die in den Realisierungs- und Entscheidungsprozess beteiligt waren.

Finanzierung der Sporthalle

Durch ihren Vorgänger im Amt, Manfred Fischer, wurde ein Förderverein ins Leben gerufen, der bei der Finanzierung der Ausstattung der Sporthalle beachtlich geholfen hat.

1,1 Millionen Euro kamen aus der Sportstättenbauförderung des Landes Baden-Württemberg und dem Ausgleichsstock.

Nun kann auf der 22 x 44 Meter großen Fläche wieder Sport und Spaß geboten werden, wie es das Motto von Neuler sagt: Engagiert, lebenswert, menschlich.

mj

Schüler der Brühlschule haben direkten Zugang zur Halle.

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