Ein zukunftsweisendes neues Netzwerk

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Sven Geiger, Obermeister der fusionierten Innung.
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Seit dem 1. Januar sind die Innungen Sanitär-Heizung-Klima Aalen und Ofen- und Luftheizungsbauer-Innung Ostwürttemberg fusioniert. Die neue Innung will ein schlagkräftiger und regionaler Dienstleister der über 70 Mitgliedsbetriebe sein.

Aalen. Die Innung der Luftheizungs- und Ofenbauer Ostwürttemberg war zu klein geworden, um ihren Anforderungen gerecht zu werden. Im Raum standen der Zusammenschluss mit den Ulmer Ofenbauern, die Auflösung - oder die Fusion mit der Innung Sanitär-Heizung-Klima (SHK) Aalen.

Obermeister Sven Geiger und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft im Ostalbkreis, Edgar Horn sind sich einig: Die Fusion der Aalener SHK-Innung mit den Ofenbauern ist die allerbeste Lösung. Nach einjähriger Vorbereitung ist eine schlagkräftige Innung entstanden, die für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet ist. In einer gemeinsamen Sitzung wurde der Fusionsbeschluss der beiden Innungen bestätigt. Nach einstimmigem Votum für die neue Innung mit dem Namen Sanitär-Heizung-Klima-Klempner und Ofenbau Aalen wählten die Mitglieder die zukünftigen Akteure.

Reinhold Wanka zum Ehrenobermeister gewählt

Zum Obermeister wurde einstimmig Sven Geiger aus Ellenberg gewählt. Geiger war bisher Obermeister der SHK-Innung Aalen. Reinhold Wanka (Hüttlingen), der seitherige Obermeister der Luftheizungs- und Ofenbauer Ostwürttemberg, hat sein Obermeisteramt nach 34 Jahren abgegeben. Er wurde zum Ehrenobermeister gewählt. Zum Stellvertreter von Sven Geiger wurde Ralf Schebesta gewählt, der in Aalen einen Ofenbaubetrieb führt. Andreas Hahn (Baldern), Christian Pfleiderer (Fachsenfeld), Edgar Brenner (Tannhausen), Linus Kogel (Abtsgmünd), Rainer Ziegelbaur (Lauchheim), Andreas Neuhauser (Elchingen), Constantin Wanka (Hüttlingen) und Richard Keck (Ellwangen) bilden den Vorstand der Innung.

Obermeister Sven Geiger und Stellvertreter Ralf Schebesta begrüßen diesen wegweisenden Schritt der Fusion der beiden Innungen und betonten, dass dieser aus organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Gründen unausweichlich war. Sie unterstreichen, dass durch die Fusion das organisierte Luftheizungs- und Ofenbauerhandwerk in Zusammenarbeit mit dem Sanitär-Heizung-Klima und Klempner-Handwerk in der Region Ostwürttemberg eine Zukunft hat. „Wir wollen weiterhin ein aktives Innungsleben für unsere Kollegen aus dem Ofenbau anbieten, und das war nur durch die Fusion möglich. Für sich allein gestellt hätte die Kachelofen- und Luftheizungsbauer-Innung auf Dauer nicht die notwendige Größe gehabt. Somit ist die Fusion die richtige Lösung, um den Betrieben des Ofenbaus auch in Zukunft eine regionale Heimat zu bieten. Die neue Innung soll den Rahmen für den Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen geben, und positive Signale für die bewährten Strukturen im Handwerk setzen“.

Ein ganz wichtiger Synergieeffekt der Fusion soll die gemeinsame Werbung um den Nachwuchs werden. Zum Beispiel mit Auftritten auf den Ausbildungsmessen der Region will man mit jungen Menschen in Kontakt treten und von den Vorzügen und Vorteilen der Berufe im Handwerk überzeugen. Das Projekt „Werkstatt Zukunft“ soll weiter vorangebracht werden. Hier werden schon mit Erfolg Auszubildende und Betriebe unterstützt, aber auch junge Menschen für die Berufe des Handwerks begeistert. Mehr Informationen dazu auch im Internet auf der Homepage www.handwerk-ostalb-azubi.de.

Der Geschäftsführer der fusionierten Innung Edgar Horn ergänzt: „Die zusammengeführte Innung bedeutet einen Mehrwert für die Betriebe. Kompetenzen werden gebündelt und die Innung wird insgesamt gestärkt.“ Und der neue Innungsobermeister Sven Geiger ergänzt: „Nur als Netzwerk funktionieren wir!“ wom

Wichtiger Faktor in der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft

  • Energiewende, horrende Preissteigerung bei fossilen Energieträgern durch den Ukraine-Krieg: Die SHK-Handwerker sind gefragt wie nie. Der Wunsch vieler Hausbesitzer nach einer neuen und modernen Heizung - egal ob es um eine Wärmepumpe oder eine mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz geht - hat die Betriebe schon seit Monaten an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht. „Die Leute müssen sich umstellen“, erklärt Obermeister Sven Geiger. Es geht nicht mehr, dass die Leute bei uns anrufen und wir sofort kommen können“, räumt er ein. 
    Dabei sei es nicht nur die enorme Nachfrage nach neuen Heizungen, die zu hohen Belastungen der Innungsbetriebe führe. „Die Bürokratie lähmt uns“, betont Geiger. „Die Handwerker kommen da kaum noch nach.“ Alle Zusicherungen der Politik, so der Obermeister weiter, seien in den Betrieben nicht wirklich angekommen.
    Dabei herrscht bei den Handwerkern Einigkeit darüber, dass die Nachfrage nach den Spezialisten der Innung Sanitär-Heizung-Klima-Klempner und Ofenbau Aalen hoch bleiben wird. Und das Handwerk wird auch für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft ein wichtiger Faktor sein. Dafür werden noch mehr Fachkräfte gesucht. Die Innung sieht als wichtige Aufgabe auch das Anwerben neuer Auszubildenden, für Berufe in einem zukunftssicheren Sektor, der jungen Menschen beste Perspektiven bieten kann.
    Den Innungsfachbetrieb der neu fusionierten Innung Sanitär-Heizung-Klempner-Ofenbau Aalen finden sich auch online unter www.shk-aalen-innung.de/ fachbetriebsuche. wom
Der neue Vorstand der Innung Sanitär-Heizung-Klempner-Ofenbau mit Ehrenobermeister Reinhold Wanka (mit Urkunde), links daneben Obermeister Sven Geiger, und die ausgeschiedenen Mitglieder Bernd Müllmaier, Ludwig Wiedenmann und Günter Geiger.

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