Eine blühende Gewerbelandschaft

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Fliesen können jeden Raum im Haus bereichern, wie der Ausstellungsraum der Firma Dimitriadis Fliesen + Bad mit Format GmbH zeigt.

Im Gewerbegebiet finden die Herlikofer Bürgerinnen und Bürger nahezu alle wichtigen Firmen und Dienstleister. Die Nachfrage nach freien Flächen ist ungebrochen hoch, der Ortsvorsteher dringt auf eine Fortschreibung des Flächennutzungsplans.

Schwäbisch Gmünd-Herlikofen. Gmünds Ortsteil Herlikofen punktet, trotz seiner ländlichen Lage, mit einem breitgefächerten Angebot an Dienstleistern und Gewerbebetrieben.

Ortsvorsteher Thomas Maihöfer gibt dazu einen Überblick: „Nahezu alle Sparten sind vertreten und auch wichtige Firmen bieten ihre Dienstleistungen an. Die Nahversorger, die Gesundheitssparte, der Gartenbau, Banken, Ärzte und auch das Handwerk ist gut aufgestellt und vertreten“. Das bietet den Herlikofer Bürgerinnen und Bürgern den Vorteil, auf alle wichtigen Dienstleiter vor Ort zugreifen oder sich bei Bedarf in nahezu allen Lebenslagen helfen lassen zu können. Für die Ortsverwaltung ist es daher wichtig, „dies in der Zukunft auch weiter zu stärken und zu unterstützen“, so der Ortsvorsteher. Daher sei es umso wichtiger, dass vor Ort auch weiterhin neue Perspektiven vorhanden sind und man den interessierten Betrieben Angebote unterbreiten könne. Es ist offensichtlich, dass „das Gewerbegebiet Herlikofen für den Teilort sehr wichtig ist“, fasst Thomas Maihöfer zusammen.

Insgesamt gibt es in Herlikofen aktuell rund 190 angemeldete Firmen und Gewerbetreibende. Diese sind im ganzen Teilort verteilt angesiedelt, aber natürlich auch im Gewerbegebiet. Ein Blick zurück auf die letzten zehn Jahre zeigt die Entwicklung des aufstrebenden Kleingewerbestandorts auf. In den Jahren 2000 bis ungefähr 2016 verzeichnete Herlikofen eine relativ „ruhige Phase“, im Gewerbegebiet „Neugärten“ im Bereich der Grabbengasse, der Langen Gasse und in der Liasstraße waren noch mehrere freie Flächen verfügbar.

Neue Flächen dringend nötig

In den letzten fünf Jahren hat sich hierbei viel verändert. Mehrere Interessenten kamen gleichzeitig und die freien Flächen wurden nach und nach verkauft. Der Hausarzt hat seine Praxis neu gebaut. Weitere Firmen und Dienstleister im Bereich Elektro, Hausmeisterservice, Gartenbau, KFZ-Aufbereitung, sowie eine Tankstelle fanden eine neue Heimat. Die Anfragen reißen nicht ab und sind unvermindert hoch. Ortsvorsteher Maihöfer ist sich bewusst, dass „das Gewerbegebiet letztendlich wichtig ist für den Erhalt von bereits bestehendem Gewerbetreibenden, so dass diese sich ausbreiten und vergrößern können. Aber auch wichtig für neue Firmengründer und Dienstleister, die sich vor Ort ansiedeln wollen“. Ein weiterer positiver Aspekt hierbei sei, dass nicht nur bestehende Arbeitsplätze gesichert, sondern auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Jetzt ist Herlikofen leider an seine Grenzen gestoßen. Es gibt aktuell in Herlikofen keine freie Gewerbefläche mehr, die einem Interessenten zum Verkauf angeboten werden könnte. Der Ortsvorsteher mahnt: „Es ist dringend Eile geboten, den Flächennutzungsplan fortzuschreiben, neue Grundstücke zu erwerben, zu erschließen und auf dem Markt wieder anbieten zu können“. Die Anfragen, sich in dem florierende Wirtschaftsstandort niederzulassen, reißen nicht ab, „etliche neue Interessenten fragen an und müssen vertröstet werden. Wenn wir hierbei nicht zeitnah etwas anbieten können, besteht die Gefahr, auch bereits etablierte Gewerbetreibende an die Nachbargemeinden zu verlieren,“ so Maihöfer. aro

Hier sind
nahezu alle Sparten vertreten und gut aufgestellt.“

Thomas Maihöfer

Ortsvorsteher Herlikofen

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