Weleda und Stadt starten Bildungsinitiative

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Die Stadt Gmünd geht mit der Weleda eine gemeinsame Bildungsinitiative ein.
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Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat zusammen mit der Weleda AG eine Bildungsinitiative gestartet. Sie soll vor allem jungen Menschen das Thema Nachhaltigkeit vermitteln.

Schwäbisch Gmünd-Wetzgau

Mundi heißt die gemeinsame Bildungsinitiative der Stadt Gmünd und der Weleda. Der Name ist abgeleitet von Gamundia und steht zugleich für Mensch, Umwelt, Natur, Diversität und Inklusion. Mundi verfolgt das Ziel, auf praktischem Weg vornehmlich Kindern und Jugendlichen „Nachhaltigkeit und den bewussten Umgang mit der Natur zu vermitteln“, erklären Olga Gerashchenko, eine Koordinatorin von Mundi, Nataliya Yarmolenko von der Weleda-Geschäftsführung sowie Stefan Siemer, Leiter Nachhaltigkeit bei Weleda.

Die Konzeptionsphase von Mundi und dem Kompetenzzentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung startete im Februar. Erste Workshops sollen im Erlebniszentrum in Wetzgau in den Sommerferien stattfinden. Geplant ist außerdem der Bau eines Seminarraums auf dem Gelände der Landesgartenschau. „Die Kooperation zwischen einer Kommune und einem Unternehmen ermöglicht konkrete Bildungsarbeit und vernetzt lokale und regionale Initiativen, Schulen, Vereine, Unternehmen und Bildungsträger sowie deren Angebote“, erklärt Siemer.

Vision und Ziel von Mundi wurden in enger Zusammenarbeit zwischen Weleda, Stadt Gmünd, Wissenswerkstatt Eule, Bildungsprojekt Suppenstern und Waldpädagogikzentrum Ostalbkreis entwickelt. Um den Netzwerkgedanken auszubauen, laufen weitere Gespräche mit lokalen und regionalen Partnern. Die Zusammenarbeit mit der Stadt sei eine „einmalige Situation“, freut sich Siemer. Gmünd könne auf viele aktive und nachhaltig arbeitende Institutionen stolz sein, hier gelte: „die Kräfte bündeln“. Yarmolenko betont, „Nachhaltigkeit beginnt mit dem Aufbau einer Beziehung zur Natur“. Die Botschaft für ein bewussteres Leben müsse jetzt vor allem junge Menschen erreichen. Das „Herzblut“ das die Weleda-Geschäftsleitung in das Projekt investiere, sei eine „wunderbare Grundlage“, sagt Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes für Bildung und Sport. Mit Mundi lasse sich „auf dem aufbauen, was wir haben“.

Mundi biete die Chance, das „vorhandene Potenzial bestmöglich zu nutzen und Synergien zu schaffen“, freut sich Gmünds Erster Bürgermeister Christian Baron. Im Mundi-Netzwerk wollen alle voneinander lernen, Kooperationen stärken, Angebote zu nachhaltiger Entwicklung bündeln und besser kommunizieren. Im Oktober wird eine Website online gehen, die auf Bildungsangebote für nachhaltige Entwicklung in der Region verweist. „Wir wollen stärker miteinander kommunizieren und den Zugang zum Bildungsangebot nachhaltiger Entwicklung für alle Menschen in der Region erleichtern“, meint Olga Gerashchenko, die Mundi mit ihrem Kollegen Karlis Kalns und Lisa Rauh vom Gmünder kommunalen Bildungsbüro koordiniert.

Abgestimmt auf junge Leute

Mundi wird außerdem ein eigenes Bildungsprogramm anbieten bei dem es um Artenvielfalt und gesunde Böden, Klimaschutz, Gesundheit, Biodiversität und nachhaltige Wirtschaft geht. Studierende der Hochschule Aalen haben ein Kommunikationskonzept für das Kompetenzzentrum entwickelt. Anhand von Umfeldanalysen konnte das Team soziale Bedürfnisse, Hobbys und Trends von Kindern und Jugendlichen aufgreifen und in das Konzept einarbeiten und die Angebote auf die junge Generation abstimmen.

Nachhaltigkeit beginnt mit dem Aufbau einer Beziehung zur Natur.“

Nataliya Yarmolenko,, Weleda-Geschäftsführung

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