Immer ein tolles Miteinander

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Gastronomie und Nahversorgung sind entlang der Deutschordenstraße konzentriert. Im Hintergrund erhebt sich der Turm der katholischen Kirche St. Nikolaus.

Waldhausen hat unter anderem ein ungemein reges Vereinsleben – und fast jeder Einwohner ist in einem davon Mitglied.

Aalen-Waldhausen. Seit 50 Jahren ist nun Waldhausen schon eine Teilgemeinde von Aalen. Anfang Juli wollte man feiern, aber die Coronapandemie machte dem Fest leider einen Strich durch die Rechnung, bedauert Ortsvorsteher Patriz Gentner. Nun soll das Fest verschoben werden auf das kommende Jahr.

Die Waldhausener und ihre Vereine werden am Ball bleiben. Denn Waldhausen bietet ein tolles Miteinander wie Patriz Gentner erzählt – und das nicht nur zu Corona-Zeiten: "Wir haben sehr viele Vereine im Ort und von den rund 2500 Einwohnern ist eigentlich fast jeder in mindestens einem davon auch Mitglied." Und sie sind auch sehr erfolgreich, wie der Aufstieg der Fußballer des SV Waldhausen in die Landesliga beweist. Aber neben Sport, wie Fußball oder Tennis, gibt es Angebote für Musiker, Sänger, Pferdebegeisterte, Angler, Gartenfreunde, Wanderer und natürlich für Narren. Diese Vereine engagieren sich in den Ferien auch sehr für die Kinder und bieten in der Regel ein buntes Programm an.

Auf die Erfolge in der Schule ist man sehr stolz, betont Patriz Gentner. Denn ab dem kommenden Schuljahr gibt es eine Ganztagesbetreuung in der Schule in Waldhausen. "Schulleiter Dietmar Hahn und seine Mitstreiter haben da wirklich ganz tolle Arbeit geleistet", sagt der Ortsvorsteher. Auch der Kindergarten oder besser die Kita bei der Schule bietet genug Platz für kleine Kinder und ermöglicht eine Ganztagesbetreuung. 2,5 bis 3 Millionen Euro kostet das Projekt, dessen Bau im Herbst losgeht.

Die Infrastruktur vor Ort bietet alles, was man zum Leben braucht, wie einen Metzger, einen Bäcker, einen Friseur, einen kleinen Lebensmittelladen, einen Getränkemarkt und natürlich Restaurants und Lokale. Die Nähe zur Autobahn und nach Aalen ist ein großer Vorteil. Auch interessante Arbeitgeber, wie Kampa, sind im Waldhausener Gewerbegebiet anzutreffen – für interessierte Firmen gibt es auch noch Platz vor Ort.

Kein Wunder, dass Bauplätze in Waldhausen begehrt sind. Hierbei konzentriert man sich vor Ort auf die innerörtliche Bebauung. "Der Vorteil ist, dass Arbeiten, wie die Erschließung der Grundstücke, wegfallen."

Patriz Gentner ist stolz auf das vielfältige Engagement: "Die neue Pumptrackanlage wurde von den jungen Waldhausener unter Hilfe von Carsten Schymick realisiert. Wir haben das Gelände gesucht und zur Verfügung gestellt. Die Jungs haben ständig gefragt wann es losgehen kann und haben dann als das Gelände da war schnell eine tolle Anlage geschaffen." Mit solch freiwilliger Arbeit wurden auch in Brastelburg und Simmisweiler Bolzplätze geschaffen. "Die jungen Kicker mähen dann auch selbst den Rasen und bringen den Grünschnitt zur Entsorgung zu uns", sagt Gentner.

Die herrliche Landschaft in und um Waldhausen und seine Teilorte bietet auch für Touristen schöne Ausflugsziele. Wandern und Radfahren in der Region hat viel touristisches Potenzial, von welchem sich der Ortschaftsrat eine Förderung in der Zukunft erhofft. Dazu wäre auch ein guter Zugang mit dem Fahrrad aufs Härtsfeld wichtig, damit in Zukunft auch mehr Touristen die schöne Landschaft und auch das tolle Miteinander vor Ort erleben können.

tw

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