Investitionen mit Blick in die Zukunft in einer weltoffenen Stadt im Grünen

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Oberkochen: Die kleine grüne Stadt. Im Park können Einwohner und Besucher die Seele baumeln lassen.

„Oberkochen funktioniert!“, sind sich Bürgermeister Peter Traub und GHV-Vorsitzender Hendrik Gausepohl einig. Die kleine Stadt im Grünen bietet viel und investiert kontinuierlich, um die hohe Lebensqualität mit Wohlfühlklima für die Bürger/innen auszubauen.

Oberkochen. Seit 2019 baut die Stadt die Dreißentalschule für rund 26 Millionen Euro zum Schulzentrum aus. Ein Anbau mit Klassenzimmern, Fach- und Lernräumen wurde bereits fertiggestellt. Aktuell schafft man im Hauptgebäude weitere Räume für die Grund- und Gemeinschaftsschule. Bis 2025 werden die Einrichtung eines viergruppigen Schülerhorts, der Bau einer Mensa sowie der Neubau einer neuen Schulsport- und Mehrzweckhalle folgen. Die früher selbstständige Tiersteinschule wird integriert und beheimatet künftig das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum sowie die Musikschule. Für die Kleinsten soll, nach dem Neubau des Kinderhauses Wiesenweg mit 130 Plätzen, bis 2023 gemeinsam mit Carl Zeiss für rund 10 Millionen Euro eine weitere Kinderbetreuungseinrichtung mit 90 Ganztagesplätzen realisiert werden.

Sportzentrum und weiteres Gewerbegebiet

„Die größte Investitionsmaßnahme in der Geschichte Oberkochens mit rund 38 Millionen Euro ist das neue Sportzentrum in der „Schwörz“ mit Hallenbad und Sporthalle als Ersatz für das ‚aquafit‘ und die ‚Schwörzhalle‘“, sagt Traub stolz. Mit dem Bau wurde im April 2021 begonnen, die Fertigstellung ist bis Ende 2023 geplant.

Um das Hochtechnologieunternehmen HENSOLDT Optronics halten und circa 700 Arbeitsplätze sichern zu können, beabsichtigt Oberkochen, das Gewerbegebiet „Oberkochen Süd III“ auszuweisen. Damit soll ein neues Werk ermöglicht werden, das zusammen mit der Zeiss-Gruppe einen landesweiten Schwerpunkt in der Photonik und Optronik bildet. Forschung und Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz spielen eine wichtige Rolle für Zukunftsarbeitsplätze auf der Ostalb – Oberkochen gewinnt als Hochtechnologiestandort landesweit weiter an Bedeutung.

„Neue Mitte“ wird gut angenommen

Als Investition der jüngeren Vergangenheit wird die 2020 eingeweihte „Neue Mitte“ von den Bürger/innen gut angenommen. Markt, Biergarten, Springbrunnen, Spielplatz und Eiscafé sorgen für ein tolles Ambiente. Nach dem Einkauf in den kleinen, spezialisierten Geschäften der Stadt Oberkochen kann man hier in familiärer Atmosphäre die Seele baumeln lassen.

Dank Parkmöglichkeiten mit Parkscheibe direkt vor den Läden deckt man die Erledigungen des täglichen Bedarfs auf kurzen Wegen ab.

Handel und Gewerbe leben Kundenservice


„Die Stadt arbeitet eng mit Handel und Gewerbe zusammen, das ist eine tolle Situation mit einem guten Miteinander. So bleiben wir lebenswert und leistungsfähig“, freut sich GHV-Vorsitzender Gausepohl.

Die Einzelhändler kennen und unterstützen sich gegenseitig, stellen sich im persönlichen Kontakt aber auch optimal auf ihre Kunden ein. Kundenservice ist kein Schlagwort, sondern wird gelebt. Dazu gehören hohe Kundenorientierung, Zwischenmenschlichkeit und Kundennähe. Die inhabergeführten Geschäfte garantieren individuelle Beratung, finden jederzeit Lösungen für ihre Kunden und agieren bestmöglich lokal und regional. Hier kann man die Ware noch anfassen, die Qualität fühlen, nachhaltig und langlebig einkaufen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass die Produkte teurer sind.

Den Handel unterstützen


Den lokalen Einzelhandel zu unterstützen, ist Traub und Gausepohl wichtig. Die selbstständigen Unternehmer/innen investieren wie ihre Stadt viel dafür. Technisch sind sie im 21. Jahrhundert angekommen. Ob hochmoderne Zeiss-Messgeräte und Blindenhilfsmittel, Spezialwesten zur Ermittlung der Schlafstellung oder topaktuelle E-Bikes und Fahrräder – ein Blick in die Ladenlokale lohnt.


Sobald es die Situation zulässt, veranstaltet der GHV eine kleine Gewerbeschau – zusätzlich zu den verkaufsoffenen Sonntagen oder dem beliebten Stadtfest. Dann können sich die Mitglieder präsentieren und wieder unbekümmert mit ihren Kunden zusammentreffen. Antje Freudenthal

Neue Mitte mit Stadtbibliothek in Oberkochen.
Blick in eine Einkaufsstraße am Bohrermacherbrunnen.
Das Rathaus von Oberkochen.

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