Keine Chance für Viren in der Raumluft

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Modernste Technik gegen Viren: Klaus Weigert vertreibt von Bartholomä aus international PlasmaMade-Luftfilter.
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Die Firma Weigert Industrievertretung in Bartholomä vertreibt Luftfilter des niederländischen Technikpioniers PlasmaMade. Internationale Studien bescheinigen dem System ein effizientes Reinigen der Luft von Aerosolen und damit von Viren.

Bartholomä. Die vierte Corona-Welle schwappt über das Land und wie schon im vergangenen Jahr wird nach den richtigen Waffen im Kampf gegen das Virus gesucht. Zuletzt wurden auch drohende Schulschließungen wieder Thema. Zu viele Viren in den geschlossenen Klassenräumen. Lüften wird im Winter ein Problem. Es stehen keine Luftfilter beziehungsweise Raumlüfter bereit… Keine Raumlüfter verfügbar? – Klaus Weigert fängt an zu lachen. „Die Geräte sind da“, versichert der Inhaber der Firma Weigert Industrievertretung in Bartholomä.

Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich belegt


Seit 2014 vertreibt Weigert Produkte der niederländischen Firma PlasmaMade im deutschsprachigen Raum. Von der Effizienz und Qualität der in diesen Raumlüftern und Dunstabzügen eingesetzten Plasma-Technologie ist er überzeugt. „Wir behaupten nichts, was wir nicht wissenschaftlich belegen können“, betont Weigert. Schon im vergangenen Jahr bestätigten Universitätsstudien aus den Niederlanden, Österreich, Belgien und Italien, dass die von dem Unternehmen vertriebenen Luftreinigungsgeräte die Aerosolkonzentration in Sportstätten und Konzertsälen und damit das Risiko einer Corona-Infektion minimieren. Jüngst hat das Fraunhofer Institut bestätigt, dass ein PlasmaMade-Gerät innerhalb 30 Minuten die Luft in einem Klassenraum zu 99 Prozent virenfrei machen könnte.Wie das funktioniert? Herzstück des Ganzen, sagt Weigert, seien zwei Platten in dem Filter. Diese werden unter Hochspannung gesetzt. Zwischen den Platten bilde sich dann kaltes Plasma, ein völlig neuer Aggregatzustand also, weder fest noch flüssig. Dieses Plasma sprenge die Molekülketten der Aerosole und zerstöre diese damit. „Ein ganz großer Vorteil ist, dass bei dem Verfahren nichts übrig bleibt“, sagt Weigert.

Die herkömmliche Technologie wurde um 1940 entwickelt


Werden aktuell zum Beispiel von Schulen Ausschreibungen für Raumfilter verfasst, seien diese meist auf Geräte mit sogenannten HEPA-Filtern zugeschnitten, bedauert Weigert. Eine unstrittig bewährte Technologie, entwickelt in den 1940er Jahren. Aber diese Methode hat gegenüber der modernen Plasma-Technologie gravierende Nachteile. Mit einem HEPA-Filter werden Viren lediglich zurückgehalten. Versäumt man den Filterwechsel, kann es zu einem Durchbruch kommen, bei dem eine geballte Virenmenge wieder freigegeben wird. Auch der Filterwechsel selbst ist nicht ohne. Es müssen beim Wechsel erhebliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und der Filter ist am Ende Sondermüll.Eine weitere Alternative wären noch UV-Filter: Sie zerstören die Viren zwar größtenteils, allerdings könnten dabei auch andere gesundheitsschädliche Substanzen entstehen, so das Fraunhofer Institut in einer Veröffentlichung vom 1. März 2021.

Kein Sondermüll und geringerer Energieverbrauch

Noch einmal: Bei der Plasma-Technologie entsteht kein Sondermüll. Es muss kein regelmäßiger Filterwechsel vorgenommen werden – lediglich ein kleiner Vorfilter wird ein Mal im Jahr ohne großen Aufwand ausgetauscht. Die neue Technologie verbraucht signifikant weniger Energie, da die Luft nicht mit hohem Druck durch einen Filter gepresst werden muss.

Entscheidungsträger in der Heimat überzeugen


In Ostwürttemberg haben sich etliche Betriebe, Behörden und Institutionen bereits mit Plasma-Luftfiltern ausgestattet. Aber auch zum Beispiel bei den Olympischen Spielen in Tokyo wurden mehrere hundert dieser Geräte eingesetzt. Klaus Weigert würde es freuen, wenn sich insbesondere in seiner Heimat noch mehr Entscheidungsträger von den Vorzügen der von ihm vertriebenen Systeme überzeugen ließen. Auf einem vollen Lager wird Weigert aber nicht sitzen bleiben: „Wir liefern inzwischen bis nach Dubai.“ wom

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