Kirchenglocken ziehen im Hüttfeld um – im Zeichen der Ökumene

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Die evangelische Markuskirche im Hüttfeld und das Gemeindezentrum sind verkauft an die Aalener Wohnungsbau. Dies im Zuge eines Gemeinde- und Immobilienkonzeptes, das aufs Jahr 2013 zurückgeht.

Schenkung Die evangelische Markuskirche im Hüttfeld und das Gemeindezentrum sind verkauft an die Aalener Wohnungsbau. Dies im Zuge eines Gemeinde- und Immobilienkonzeptes, das aufs Jahr 2013 zurückgeht. Was aus den Kirchenglocken werden soll? Ein Symbol für die Ökumene. Denn die evangelische Gemeinde schenkt sie der katholischen Gesamtkirchengemeinde für die Heilig-Kreuz-Kirche. Die steht auch im Hüttfeld, hat auch einen Glockenturm. "Aber in Heilig Kreuz hat es für Glocken nie gereicht", sagt Helmut Erhardt, bis vor Kurzem Laienvorsitzender des Kirchengemeinderates der Salvatorgemeinde. 2022 sollen die Glocken im dann sanierten Glockenturm der Heilig-Kreuz-Kirche wieder klingen. – Am 11. Dezember, einem Freitag, verfolgten gut 60 Gäste, wie ein Mobilkran der Firma Traub die Glocken aus dem Kirchturm holte und sie auf einen Lkw verlud. Der Glocken-Umzug und die Sanierung des Turmes kosten 40 000 Euro und werden aus Spenden finanziert. Etwa die Hälfte davon habe man zusammen, berichtet Helmut Erhardt. Bis es dann so weit ist, stehen die drei Glocken im Kirchenraum von Heilig Kreuz. Archivfoto: opo

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