Konventionell oder Bio – natürlich von daheim!

  • Weitere
    schließen
+
Mit Herzblut dabei: Die heimischen Bauern. Archivbild: opo

Der Trend geht zu regionalen Absatzmärkten. Das Land Baden- Württemberg unterstützt diese Entwicklung mit einer neuen Kampagne: "Von Daheim!" .

Schwäbisch Gmünd. Wer beim Einkaufen gezielt zu Produkten aus seiner Region greift, der kauft damit mehr als einen Apfel oder ein Stück Fleisch. Hinter den Lebensmitteln steckt viel Herzblut und Arbeit der Erzeuger und Bauern.

Gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit der Corona-Pandemie, zeigt sich für jeden, wie wichtig die regionale Lebensmittelproduktion ist. Die baden- württembergischen Landwirtinnen und Landwirte aber auch das Ernährungshandwerk sowie unzählige Betriebe der Ernährungswirtschaft wie z.B Genossenschaften tragen einen wesentlichen Beitrag dazu bei, dass die Lebensmittelversorgung gewährleistet werden kann. Wer in Baden-Württemberg einkauft, der ‚kauft was g'scheits', so beschreibt es das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Es ist gar nicht so schwer, "etwas G'scheits" zu erstehen – die Wochenmärkte zwischen Schwäbisch Gmünd, Aalen und Ellwangen haben auch in Corona-Zeiten regelmäßig geöffnet. Selbstverständlich gelten Abstands- und Hygieneregeln, doch aus der Sicht von Hubert Kucher, Vorsitzender des Kreisbauernverbands Ostalb-Heidenheim, kommen die Kunden dem gerne nach. "Wir sehen schon, dass der Absatz auf dem Wochenmarkt gestiegen ist. Zuletzt war das ja nicht immer so - ein Mehrverkauf hat sich über Jahre nicht abgezeichnet", so Kucher.

Herkunft ist nachvollziehbar

Die Wertschätzung für regionale Erzeuger steigt wieder.

Hubert Kucher, Vorsitzender Kreisbauernverband Ostalb-Heidenheim

Er freut sich: "Die Menschen werden sich wieder bewusst, was es alles braucht, um Fleisch und Gemüse in die Regale zu bringen. Die Wertschätzung für regionale Erzeuger steigt wieder. Auch wenn das bedeutet, dass nicht zu jedem Zeitpunkt alles zum Kaufen vorhanden ist, erstehen die Kunden immer häufiger lieber Produkte, deren Herkunft und Erzeugung sie nachvollziehen können. Für uns Bauern ist das eine durchaus positive Entwicklung." Dabei ist sich Kucher mit der neuen Kampagne des Landes einig- es ist gar nicht mehr primär wichtig, ob es sich um einen Bio- oder einen konventionellen Betrieb handelt. "Regionale Herkunft ist unserer Erfahrung nach oft wesentlich mehr gefragt." kf

Zurück zur Übersicht: Unternehmen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL