Lehrer können sich im Ausland Ideen holen

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Die Konzept-Entwickler Christina Gößele und Peter Becker mit Schulleiter Johannes Miller.

Was hinter dem "Erasmus-Plus"-Projekt am Heubacher Gymnasium steckt.

Heubach. Die Coronakrise hat die Schul- und Lernlandschaft innerhalb kürzester Zeit unvorhergesehen verändert. Aktuelle Themen sind dabei Digitalisierungsmaßnahmen für Schüler und Lehrer an der Schule und im Homeschooling-Bereich.

Am Rosenstein-Gymnasium Heubach hat man sich bereits in den vergangenen Jahren bewusst mit dem Thema der Veränderung befasst, heißt es in einer Pressemitteilung. So wurde nach Einführung des Fachraumprinzips im vergangenen Schuljahr und den versprochenen digitalen Leistungen des Digitalpakts Schule vor Corona an Konzepten zur Weiterentwicklung der Schule gearbeitet.

Ein Baustein war die Teilnahme am Erasmus-Plus Projekt für Lehrkräfte. Die Idee hinter diesem vom Kultusministerium installierten Programm ist, dass Lehrkräfte zu Fortbildungen oder an Schulen im europäischen Ausland reisen sollen, um neue Inspiration und Kenntnisse zur Weiterentwicklung ihres Unterrichts und somit zur Verbesserung der Lernlandschaft an ihrer Schule erlangen zu können. "Zumal Europa als Lebensraum und Garant für Frieden, Freiheit und Menschenwürde in diesen herausfordernden Zeiten wichtiger denn je ist. Vor allem für die Zukunft sollten die Schülerinnen und Schüler noch stärker auf Leben und Arbeiten in Europa vorbereitet werden und insgesamt viel internationaler ausgerichtet sein", wie Oberstudiendirektor Johannes Josef Miller sagt. Hierfür sei nun ein Grundstein mit diesem besonderen europäischen Programm für die am Schulleben Beteiligten gelegt.

Um die in Aussicht gestellten Förder- und Zuschussgelder für das europäische Projekt bekommen zu können, musste man ein passgenaues Konzept zur Weiterentwicklung der Schule entwerfen. Unter dem Titel "Anpassung an die sich verändernde Lernlandschaft" am Rosenstein-Gymnasium entstand ein Gesamtkonzept, das von Studiendirektorin Christina Gößele und Studienrat Peter Becker entwickelt und erarbeitet wurde.

Lehrkräfte der Schule können nun – sobald Mobilität im Ausland wieder sicher und bedenkenfrei möglich ist – ins europäische Ausland reisen, um sich neuen Input in verschiedenen Bereichen des Schullebens einzuholen. So gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Kurse zum Sprachunterricht, zur Entwicklung sozialen Lernens oder den Besuch von Schulen mit speziellen digitalen Lernmethoden und -angeboten und vieles mehr.

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