Nahezu unsichtbare Hörgeräte testen

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Inhaberin Linda Liß

Was steckt hinter den kleinen In-Ohr-Hörsystemen, für wen sind diese Geräte geeignet und worauf muss man bei der Wahl achten? Linda Liß, Inhaberin von DIfAA Hörgeräte in Aalen-Wasseralfingen klärt auf.

Aalen-Wasseralfingen. Derzeit sieht man immer wieder kleine Im-Ohr-Hörsysteme, die einfach und unkompliziert in den Gehörgang gesetzt werden. Linda Liß, Inhaberin von DIfAA Hörgeräte erklärt, was hinter diesen Geräten steckt, ob sie für jeden geeignet sind und worauf bei der Wahl zu achten ist.

Maßangepasste Im-Ohr-Geräte

Die kleinen Im-Ohr-Systeme, mit denen derzeit viel geworben wird, scheinen nahezu unsichtbar im Gehörgang zu sitzen. „Wie tief und somit unauffällig das Gerät im Gehörgang sitzt, hängt immer von der individuellen Form und Größe des Gehörganges ab“, erklärt Liß.

Personen mit kleinen und schmalen Gehörgängen werden demnach weniger von der Unauffälligkeit profitieren als Personen mit großen Gehörgängen. „Durch das Abformen des äußeren Ohres können die Geräte individuell an die Form des Gehörgangs angepasst werden und finden so in nahezu jedem Ohr Platz und Halt“, weiß die Inhaberin.

Hörvermögen erfassen

Nicht nur die Beschaffenheit des Gehörganges hat einen entscheidenden Einfluss auf die Eignung der Im-Ohr-Systeme, auch das Hörvermögen spielt eine wesentliche Rolle. So ist es besonders wichtig, vorab eine vollständige Höranalyse durchzuführen und die audiologischen Anforderungen an die Geräte zu ermitteln.

Während leicht- bis mittelgradigen Schwerhörigkeiten sehr gut mit diesen kleinen Geräten zu versorgen sind, kommen die universellen Im-Ohr-Systeme bei hochgradigen Hörverlusten schnell an ihre Grenzen.

„Denn je stärker der Hörverlust, desto größer muss dann der Lautsprecher im Hörgerät sein, um die Hörminderung optimal auszugleichen“, erläutert Liß. Das bedeutet allerdings nicht, dass man sich komplett von dem Gedanken kleine und unauffällige Hörgeräte zu tragen verabschieden muss. Auch hierzu ist die Abformung des Gehörganges unabdingbar.

Vor- und Nachteile der Geräte

Neben dem Hörgeräte-Trend „unsichtbare Im-Ohr-Geräte“ erfreuen sich Akku-Hörgeräte ebenfalls immer größerer Beliebtheit. Lästiges Batterienwechseln gehört dann nämlich der Vergangenheit an.

Hier herrschen nun zwei Trends, die sich bisher nicht gut kombinieren lassen. „Mittlerweile gibt es zwar die Möglichkeit, auch Im-Ohr-Hörgeräte mit einem Akku auszustatten, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass das Gerät weiter aus dem Ohr ragt“, so Liß.

Große Vorteile der kleinen und leichten Im-Ohr-Geräte sind der Tragekomfort und der natürliche Höreindruck, da die tiefe Platzierung der Geräte im Gehörgang den natürlichen Effekt der Ohrmuschel erhält.

Kostenlose Höranalyse

Der Audiologin zufolge sollte man nicht einfach auf die universellen Im-Ohr-Geräte zurückgreifen, sondern im Rahmen einer persönlichen Beratung ermitteln, ob individuell angefertigte Geräte gegebenenfalls besser geeignet sind.

Bei DIfAA Hörgeräte können jederzeit herstellerunabhängig alle Arten von Hörgeräten getestet werden.

Bis zum 1. September 2021 bietet das DIfAA in Wasseralfingen zusätzlich die Möglichkeit, ganz individuelle Im- Ohr-Geräte zur unverbindlichen und kostenlosen Ausprobe anfertigen zu lassen.

Die einzige Voraussetzung ist das Vorliegen eines Hörverlustes, welcher mit den gewünschten Hörgeräten auszugleichen ist. „Selbstverständlich führen wir vorab eine vollumfängliche und kostenfreie Höranalyse durch, um ein individuelles Hörprofil erstellen zu können und ehrlich zu beraten, ob ein Im-Ohr-Gerät sinnvoll ist.“, sagt die Inhaberin Linda Liß abschließend. pm

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