Neue Ideen gegen die Probleme der Pandemie

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Die Bürgerinnen und Bürger in Hüttlingen sind bestens versorgt. Ob zu Fuß, mit dem Ortsmobil oder auch mit dem Auto – die Geschäfte sind zentral gelegen.

Mit großem Einsatz versuchen die Geschäfte und Unternehmen in der Gemeinde während des Lockdowns im Rahmen des Möglichen weiterhin bestmöglich für die Kundinnen und Kunden da zu sein.

Hüttlingen. In der Gemeinde am Kocher nutzen die Unternehmen die beschränkten Möglichkeiten, die sie in der Coronakrise haben, bestmöglich aus. Neben den Handwerksbetrieben, der Apotheke und Lebensmitteleinzelhändlern haben auch andere Geschäfte geöffnet. Ab dem 1. März öffnen auch Friseure wieder.

Und man kann in Hüttlingen nicht nur Essen auf Vorbestellung abholen. Bei HOT Jeans & Mode kann die Kundschaft sich die neue Kollektion im Fashionblog oder bei einer digitalen Modenschau ganz genau auf Youtube ansehen. Ein bis zwei Mal pro Woche gibt es dort neue Videos. Geschäftsführer Alexander Horlacher verrät: "Seit Ende letzten Jahres kann unsere Kundschaft auch über Whatsapp mit uns Kontakt aufnehmen. Sie sagen, was erwünscht ist, und wir schicken eine Auswahl an Bildern zu. Daraus kann die Kundschaft auswählen, die Stücke abholen und in Ruhe zu Hause probieren. So bleibt eine persönliche Beratung erhalten." Auch über Telefon oder Email sind die Modeexperten erreichbar.

Bürgermeister Günter Ensle versteht nicht, dass gerade HOT Jeans & Mode oder der Schuhmarkt nicht öffnen dürfen: "Die Geschäfte haben ein hervorragendes Hygienekonzept und es herrscht dort auch kein so großer Kundenverkehr wie z.B. in verschiedenen Discountern und Supermärkten, die ebenfalls entsprechende Artikel anbieten."

Alles zentral gelegen

Hüttlingerinnen und Hüttlinger können nicht nur vor Ort auf ein weitreichendes Angebot zugreifen, sie haben auch alle größeren Läden im Ortskern versammelt. Und der ist sehr gut erreichbar, egal ob zu Fuß, mit dem Ortsmobil am Vormittag oder mit dem Auto. "Die Parksituation ist sehr gut vor Ort", erläutert Bürgermeister Ensle und betont: "Die Geschäfte in Hüttlingen sind inhabergeführt und nicht dezentral irgendwo im "Grünen" angesiedelt."

Nicht nur der Handel und das Gewerbe haben sich auf die Krise so gut es nur geht eingestellt. "Unsere Schule hat ein eigenes Testkonzept entwickelt und ist sehr gut aufgestellt", verrät Bürgermeister Ensle. Und auch bei der Gemeindeverwaltung wird weiter fleißig gearbeitet. "Das Rathaus ist für den normalen Publikumsverkehr geschlossen, aber wir sind telefonisch erreichbar und vergeben so auch Termine. Das klappt sehr gut."

Die Kultur wird in Hüttlingen seit Langem gefördert. Leider musste der bekannte Kleinkunstfrühling wegen Corona abgesagt werden. "Wir halten uns an die strengen Vorgaben, aber was möglich ist, werden wir auch möglich machen", sagt Günter Ensle. tw

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