Pulsierende Gemeinde zwischen Kocher und Jagst

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Blick von Süden her auf die Gemeinde Neuler. Rechts neben dem neu errichteten Kreisverkehr am vorderen Bildrand ist das Neubaugebiet "Klingenberg IV" zu erkennen.

Überregional bekannt ist die Gemeinde Neuler vor allem durch einige namhafte mittelständische Unternehmen und die freudigen Faschingsfeten. Doch der Ort, der ziemlich genau in der Mitte zwischen den großen Kreisstädten Aalen und Ellwangen liegt, hat noch viel mehr zu bieten.

Neuler. Die neue Sporthalle ist ein neues Aushängeschild im Sport- und Kulturtreffpunkt Neuler und bildet durch den direkten Anschluss an die bestehende Schlierbachhalle die ideale Ergänzung in diesem Komplex. Genutzt werden kann die Halle zur Hälfte oder im Ganzen. Demnächst, nach den Sommerferien, kann voraussichtlich der Sportbetrieb beginnen. Um ausreichend Parkplätze für die öffentlichen Gebäude in diesem Bereich den Nutzern zur Verfügung zu stellen, wird noch in diesem Herbst mit einem Parkplatzneubau begonnen. Auch sonst bietet die immer noch ländlich geprägte Ortschaft ein besonders ausgewogenes Lebensgefühl, die ihresgleichen sucht, merkt Bürgermeisterin Sabine Heidrich an.

Umbau der Brühlschule

Mit dem Anbau des Treppenhauses bei der Brühlschule ist eine wichtige Anforderung des Brandschutzes umgesetzt worden. Damit auch alle Besucher gut zu den Einrichtungen gelangen, ist nun noch die Schaffung eines funktionierenden Wegesystemes und von Parkplätzen sowie Fahrradabstellplätzen für das Schul-, Sport-, und Kulturzentrum nötig. Doch im Bereich der Bushaltestellen bei der Brühlschule kommt es zu den Abholzeiten immer wieder durch parkende Busse und Autos zu gefährlichen Situationen für die Schüler. Mit der Schaffung neuer Bushaltestellen und einer Querungshilfe für die Schüler soll dem Abhilfe geleistet und der Schulweg sicherer gestaltet werden.

Gründung im 12. Jahrhundert

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort Neuler im Jahr 1113. In der Zeit des Mittelalters war die Ortschaft der Fürstpropstei Ellwangen unterstellt, 1803 fiel Neuler an das Königreich Württemberg. Noch bis in die 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein war Neuler eine typische, von der Landwirtschaft und kleinen Handwerksbetrieben geprägte ländliche Gemeinde. Inzwischen haben sich in dem Ort auch einige mittelständische Industriebetriebe angesiedelt, sodass Neuler zu einer Arbeiterwohngemeinde geworden ist.

Raum für Erholung

Angrenzend an viele landschaftlich reizvolle Täler sowie dem idyllischen Naturschutzgebiet im Tal der "Blinden Rot" findet sich in der Gegend um Neuler viel Raum zu Erholung und Entspannung. Für Kinder sehr interessant und mit zahlreichen Puzzles und Spielmöglichkeit ausgestattet ist der "Wald-Wunder-Weg". Startpunkt ist in den Feldern etwa 500 Meter östlich der Neulermer Schule.

Einen Ausflug wert ist auch der "Skulpturenweg" im Schlierbachtal von Neuler nach Niederalfingen. 83 in Handarbeit erstellte Skulpturen warten hier auf die Entdeckung durch freudige Wanderer. An Motiven sind zahlreiche Märchenfiguren dargestellt, aber auch regional verwurzelte Ideen wie etwa die Hüttlinger "Muffigel" wurden umgesetzt.

Der neueste Wanderweg in Neuler ist der "Bruder-Klaus-Weg" nach Ramsenstrut. Die Rundstrecke durch das herrliche Schlierbachtal bringt Wanderern und Radfahrern das Leben und Wirken von Bruder Klaus, einem christlichen Pilgerer des 15. Jahrhunderts, näher. An heißen Sommertagen ist der Grießweiher nordöstlich von Neuler ein willkommener Ort der Abkühlung.

Behutsame Weiterentwicklung

Die Gemeinde beabsichtigt eine behutsame Weiterentwicklung, um den Charakter von Neuler und dessen Teilorte zu wahren. Auf der Agenda steht derzeit die Sanierung des Ortsteils Gaishardt. Noch bis zum kommenden Jahr werden dort neue Wasser- und Abwasserleitungen verlegt und zugleich das Straßennetz saniert. Gleichzeitig werden auch Glasfaserleitungen für den schnellen Breitbandanschluss mitverlegt. Ein neuer Parkplatz beim Dorfgemeinschaftshaus rundet den Dorfplatz als Mittelpunkt für Feierlichkeiten ab.

Das Neubaugebiet "Klingenberg IV" ist nahezu vollständig abverkauft und es wird schon kräftig gebaut. Damit der Bedarf an Bauplätzen weiterhin gedeckt werden kann, wird derzeit das Baugebiet "Spagen IV" vorbereitet. Dieses liegt liegt am süd-östlichen Rand von Neuler und setzt die Bebauung um Neuler nach dem Klingenberg nun fort. Der Wasserturm Hardtbuck ist in nächster Nähe und daran anschließend ein weitreichendes Wegenetz. Das Baugebiet "Spagen IV" soll 42 Wohnbauplätze schaffen, wobei es sich um Bauplätze in der Größe von 450 m² bis 650 m² handelt.

Der Gemeinderat hat im Juli 2020 den Entwurf gebilligt und die Auslegung des Bebauungsplanes beschlossen. Im Herbst 2020 soll der Bebauungsplan als Satzung verabschiedet werden. Die Erschließung des Baugebietes "Spagen IV" könnte bei positiven Rahmenbedingungen im kommenden Jahr erfolgen. Die Gemeinde Neuler wird rechtzeitig im Mitteilungsblatt und auf der Homepage informieren, ab wann die Vermarktung beginnt und das Bewerbungsfenster eröffnet wird.

Webpräsenz ebenfalls erneuert

Neu gebaut wurde darüber hinaus auch die Website der Gemeinde, die seit 5. August 2020 unter dem Slogan Slogan "Neuler – engagiert. lebenswert. menschlich" in einem frischen, modernen Glanz unter www.neuler.de im Internet erstrahlt.als

An heißen Sommertagen steht der Grießweiher in Neuler für einen Sprung ins kühle Nass bereit.

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