Sonderpreis geht nach Tannhausen

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So sehen Sieger aus: (v.l.n.r.) Felicitas und Romina Haller, Susanne Schwaderer (Leiterin der Bildungsakademie), Markus Haller, Oliver Möller (Südwestbank AG), Joachim Krimmer (Präsident der Handwerkskammer Ulm), Volker Restle (Bürgermeister aus Horgenze

Mit dem Zukunftspreis ehrt und unterstützt die Handwerkskammer Ulm alle zwei Jahre herausragende unternehmerische Leistungen des Handwerks. Joe und Aaron Köpfer von der Köpfer Gebäudetechnik GmbH in Tannhausen erhalten einen Sonderpreis.

Die Handwerkskammer Ulm hat zum vierten Mal den Zukunftspreis verliehen. Mit der Auszeichnung ehrt und unterstützt die Kammer alle zwei Jahre herausragende unternehmerische Leistungen des Handwerks, die zukunftsorientiert und beispielgebend für die Region sind. Betriebe von der Ostalb bis zum Bodensee erhalten damit die Möglichkeit, ihren Pionier- und Erfindergeist unter Beweis zu stellen.

Belohnt wurde das Zusammenspiel aus den Kategorien Innovationsfähigkeit, Digitalisierung, Nachfolge, Fachkräftesicherung, und Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen.

Die Platzierungen

Den ersten Platz hat die Jury unter den Nominierten an die Markus Haller Raumgestaltung GmbH & Co. KG aus Horgenzell im Landkreis Ravensburg verliehen. Den zweiten Platz belegte die Elektro Holzwarth GmbH aus Heidenheim.

Zudem hat die Jury zwei Sonderpreise an Schreinermeister Simon Hatzing aus Munderkingen im Alb-Donau-Kreis sowie die Köpfer Gebäudetechnik GmbH aus Tannhausen im Ostalbkreis vergeben. „Das Handwerk hat nicht nur goldenen Boden, sondern auch eine goldene Zukunft. Die ausgezeichneten Betriebe sind der beste Beweis dafür. Unsere Handwerksbetriebe arbeiten mit den Technologien von morgen. Sie bieten jungen Menschen eine Perspektive und sie tragen mit ihren praxistauglichen und innovativen Ideen dazu bei, den Wohlstand in unserer Region zu erhalten“, lobte Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm.

Der Zukunftspreis-Sieger

Die Markus Haller Raumgestaltung GmbH & Co. KG steht seit über 30 Jahren für stilvolle Wohnkultur und fachliche Kompetenz rund um das Thema Raumausstattung. Das Familienunternehmen kümmert sich um die passgenaue Einrichtung für ihre Kunden. Der Betrieb bietet dafür ein breites Produktsortiment, verkauft innovative, nachhaltige Produkte und hat eine große Auswahl an Bodenbelägen, darunter Parkett, Teppich und Teppichboden, Designbeläge und Vinylbeläge, aber auch Gardinen, Markisen, Polsterstoffe sowie Sicht- und Sonnenschutz. Alles aus einer Hand. „Wir freuen uns sehr über den 1. Platz. Diese Auszeichnung ist für unseren Betrieb Anerkennung und Ansporn zugleich. Wir entwickeln uns immer weiter und werden uns auch in Zukunft auf die neuen Anforderungen des Marktes und unserer Kunden einstellen. In unserem Handwerk steckt ein enormes Innovationspotential“, freute sich Markus Haller über die Auszeichnung.

Zweiter Platz

Platz Zwei ging an die Firma Elektro Holzwarth GmbH, die seit nun fast 100 Jahren mit der Elektrotechnik verankert ist. Der traditionsreiche Elektrobetrieb plant, projektiert und führt für seine Industrie-, Kommunal- und Privatkunden im Landkreis Heidenheim die Instandhaltung, Umbauten und Neubauten durch. Das betrifft die Tätigkeitsfelder Gebäudetechnik, Gebäudeautomation, Kommunikationstechnik, Erneuerbare Energien sowie Sicherheitstechnik. „Wir freuen uns über die Auszeichnung. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern stellen wir uns den Herausforderungen und Techniken der Zukunft und geben gleichzeitig unser traditionsreiches Wissen weiter“, sagte Geschäftsführer Daniel Zeiher.

Die Sonderpreise

Simon Hatzing trifft mit seiner Geschäftsidee den Nerv der Zeit: Der Tischlermeister konzipiert und baut Tiny Houses und bietet mit seinen modernen und individuellen Minihäusern eine echte Alternative zum Einfamilienhaus oder zur Eigentumswohnung – in Schreinermeisterqualität. „Wir produzieren Wohnraum mit moderner, zeitlos schöner Außenfassade und Innenausstattung. Gute Dämmung, voll ausgestattete Küchen und Bäder sowie komfortable Wohn- und Schlafbereiche bieten einen vollwertigen Wohnraum“, betonte Hatzing.

Energie ist der Antrieb für Joe und Aaron Köpfer von der Köpfer Gebäudetechnik GmbH in Tannhausen. Nach 20 Jahren im Fach Energietechnik und Energieeinsparung bietet der Handwerksbetrieb nun das komplette Portfolio aus den Bereichen Strom, Wasser und Wärme an. Den Fokus legt der Familienbetrieb dabei nicht nur auf die regenerative und innovative Energiebereitstellung, sondern auch auf die intelligente Energieverteilung und Einsparung.

„Bei uns gibt es alles aus einer Hand. Das ist selten. Aber genau das macht unseren Handwerksbetrieb aus. Wir setzen auf die Kommunikation verschiedener Energieträger und erzeugen dabei wertvolle Synergieeffekte. Unser Ansporn ist es, aus jedem unserer Projekte das Bestmögliche herauszuholen“, sagte Joe Köpfer.

Die Jury des Zukunftspreises

Professor Reinhold von Schwerin (Hochschule Ulm), Annette Schmidt (SWR), Albrecht Knoch (Ev. Akademie Bad Boll), Timo Winter (Südwestbank, Sponsor des Preises), Ulrike Sautter (Stadt Ulm, Wirtschaftsförderung), Georg Mandelka (Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e.V.), Wilfried Pfeffer, Arbeitnehmer-Vizepräsident der Handwerkskammer Ulm, und Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm, haben die Jury gebildet. Die Jury hat nach einem Punktesystem die Preisträger ermittelt. HKW Ulm

Weitere Informationen

Alle Preisträger findet man auch im Internet auf der Homepage unter: www.hwk-ulm.de/handwerkskammer-ulm-vergibt-zukunftspreis

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