Starkes Signal für Kultur, Begegnung und Austausch

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Der Blick zur Orgelempore im neuen Veranstaltungssaal des KubAA.

Der Kulturbahnhof ergänzt für Oberbürgermeister Thilo Rentschler die bisherigen Veranstaltungsmöglichkeiten in Aalen.

Wenige Tage vor der Eröffnung des Kulturbahnhofs KubAA auf dem Aalener Stadt-oval zeigt sich OB Thilo Rentschler begeistert vom neuen Kulturzentrum. Beim Rundgang durch die Räume erläutert er im Interview die Besonderheiten des neuen Orts, der die kulturelle Vielfalt widerspiegelt.

Herr Oberbürgermeister, was ist das Besondere am Kulturbahnhof?

Thilo Rentschler: Kurz gesagt: Es ist die enge Symbiose, die das Theater der Stadt Aalen, das Programmkino, die Ballett- und Musikschule, die drei hier ansässigen Orchester sowie der Raum für Begegnung in Form des Veranstaltungssaals sowie dem großzügigen Foyer bilden. Es ist die Begeisterung für Kunst und Kultur, die daraus erwächst – und das alles im Herzen der Stadt, im neuen Quartier Stadtoval angesiedelt.

Wie wirkt der Kulturbahnhof auf Sie? Und wie wirkt er auf die Region?

Der KubAA steht für ein vorbildliches Zusammenspiel mehrerer kultureller Institutionen. Er wird eine enorme Strahlkraft in die gesamte Region hinein entwickeln. Mit seinen rund 3.400 Quadratmeter Nutzfläche ist er auch architektonisch "glühendes Manifest" für das kulturelle Wirken und ein Ort der Begegnung. Wir brauchen jetzt ein starkes Signal für freie Kultur, Begegnung und offenen Austausch. Denn: "Alles wirkliche Leben ist Begegnung." So hat es Philosoph Martin Buber beschrieben.

Der KubAA bietet mit Veranstaltungssaal und Foyer neue Möglichkeiten?

Der KubAA ergänzt die bisherigen Möglichkeiten in unserer Stadthalle, an der Hochschule und bei privaten Anbietern von Locations. Die Stadt möchte Unternehmen und der Hochschule Tagungsmöglichkeiten bieten. Dazu wird es ein professionelles Event-, Seminar- und Tagungsmanagement geben.

Der KubAA fügt sich in die komplette Aufsiedelung des Quartiers in nächster Nähe zum Hauptbahnhof ein.

Er ist ein besonderer Ort: Wo fast 100 Jahre Lokomotiven repariert wurden und gut 40 Jahre Stahlgewebe ausgeliefert wurde, ist der Stadtumbau deutlich sichtbar. Neben den rund 26,6 Millionen Euro wurde und wird in nächster Nähe zum KubAA viel investiert: Die Grüne Mitte, das Steigenberger-Hotel, viel Wohnbau, einige Gewerbeeinheiten und als Pionier der Lokschuppen runden die Nutzung ab. Für diese Stadtentwicklung haben wir einen ordentlichen Millionenbetrag erhalten aus den Fördertöpfen von Bund, Land und Kommunen, wofür wir herzlich Danke sagen.

Was macht für Sie "Stadt" aus?

Stadt ist mehr als die bloße Ansammlung von Gebäuden. Eine Stadt erhält durch einzigartige Gebäude mit unverwechselbarer Architektur erst ihren Charakter. So werden Identität und Heimat geschaffen – wo Menschen sich wohlfühlen, gerne leben, wohnen und auch arbeiten.

Sie fiebern der Eröffnung des KubAA also entgegen?

Natürlich! Nach fünfjähriger Planungs- und Bauzeit beginnt mit der Eröffnung die neue Ära der Kulturarbeit in Aalen. Dass die Eröffnung zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit vollzogen werden kann, passt bestens. Denn die Deutsche Einheit ist Symbol für Frieden und Freiheit in Europa.

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In der vergangenen Woche war es OB Thilo Rentschler eine große Freude, Vertretern der heimischen Wirtschaft persönlich erste Einblicke in den neuen KubAA zu geben.

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