Tierisch engagiert

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Der Tierschutzverein Berglen e. V. nimmt von den Teams der beiden Fressnapf-Märkte aus Schorndorf und Schwäbisch Gmünd freudig die Schecks in Empfang.

Fressnapf-Kunden in Schwäbisch Gmünd und Schorndorf sammeln trotz Krise über 2600 Euro für den Tierschutzverein Berglen e.V.

Schwäbisch Gmünd. Die Corona-Pandemie hat eindrucksvoll bewiesen, dass die ohnehin schon emotionale Beziehung zwischen Mensch und Tier noch einmal intensiver geworden ist.

Viele Tierfreunde im Rems-Murr- und Ostalbkreis haben ihr eigenes Haustier als emotionale Bereicherung durch die Lockdowns erlebt und sich außerdem im Rahmen einer der größten europaweiten Kundenspendenaktionen für Tiere in Not engagiert. Mit der Hilfsaktion "Freundschaft verbindet!" haben Fressnapf-Kunden durch den Kauf von Freundschaftsarmbändern in elf Ländern mehr als 1,35 Millionen Euro für Tiere in Not gesammelt! Deutschlandweit waren es 750 000 Euro, die nun zu einem Großteil an den Deutschen Tierschutzbund (450 000 Euro) und dessen "Feuerwehrfonds" zur akuten Unterstützung von Tierheimen und Tierschutzeinrichtungen fließen.

Aber auch in der Region kommt die Hilfe an. Denn die Fressnapf-Märkte an der Lorcher Straße in Schwäbisch Gmünd und an der Stuttgarter Straße in Schorndorf haben sich bereits im Vorfeld der Spendenaktion für eine Unterstützung des Tierschutzvereins Berglen e.V. ausgesprochen. Mit 3 970 verkauften Freundschaftsarmbändern gehören die Fressnapf-Märkte in Schorndorf und Schwäbisch Gmünd zu den Top 20 aller Fressnapf-Märkte bundesweit. "Es freut mich sehr, dass wir in einem so außergewöhnlichen Jahr, so ein tolles Ergebnis erzielen konnten", sagt der Geschäftsführer der beiden Fressnapf-Märkte Kai Wunner. "Ich möchte meinem einsatzstarken, besonderen Team und unseren großzügigen Kunden meinen großen Dank aussprechen", so Wunner weiter.

Dieser Einsatz wird belohnt! Aus dem Spendentopf fließen deshalb extra Mittel an das vorgeschlagene regionale Projekt. So kommen im Namen der Fressnapf-Kunden aus Schorndorf und Schwäbisch Gmünd über 2600 Euro beim gemeinnützigen Verein an, welcher sich um die Erstversorgung bei verunfallten Fundtieren und um die Betreuung von freilebenden Katzen auf speziellen Futterstellen kümmert. Die Aufzucht von Katzen- und Hundewelpen sowie die Vermittlung von Abgabetieren gehören ebenfalls zu den Aktivitäten des Vereins. Und diese Hilfe ist in Berglen, ganz Deutschland und Europa dringend nötig, denn Tierschutzvereine und gemeinnützige Projekte kommen ohne Spenden aus Sommerfesten und Co. schnell an ihre Belastungsgrenze – insbesondere jetzt in der Corona-Krise.

Prominente Unterstützung und mehr verkaufte Freundschaftsarmbänder

Ich möchte meinem einsatzstarken, besonderen Team und unseren großzügigen Kunden meinen großen Dank aussprechen.

Kai Wunner  Geschäftsleitung Fressnapf-Markt

Europaweit wurden zwischen Oktober und Ende Dezember des vergangenen Jahres über 820 000 Armbänder in den Fressnapf- und Maxi Zoo-Märkten bzw. online an die Kunden verkauft. Allein in Deutschland waren es über 435 000 verkaufte Bändchen. Hierzulande wurde die Aktion auch von der beliebten und prominenten Hunde-Mama Jana Ina Zarrella publikumswirksam begleitet und mit einem eigens von ihr designten Armband als Sonderedition unterstützt.

So sind von Schleswig-Holstein über NRW, Hessen bis nach Bayern fast 750 000 Euro zusammengekommen – das sind 18 000 Euro mehr als im Vorjahr. "Es ist zutiefst beeindruckend, dass unsere Kunden in einem beispiellosen Krisenjahr das Wohl der Tiere und die wertvolle Arbeit der Tierschützer nicht vergessen", zeigt sich Fressnapf-Gründer und Inhaber Torsten Toeller bewegt. "Mein Dank gilt jedem einzelnen Mitarbeiter und jedem einzelnen Kunden in Europa. Ein Euro an sich mag gering wirken, wird gemeinsam aber zur bedeutendsten Bewegung und Initiative für den Tierschutz in Europa und das macht mich irre stolz", erklärt Toeller weiter.

Spendenempfänger freuen sich über finanzielle Unterstützung für ihre wertvolle Arbeit

In Deutschland erhält neben dem Deutschen Tierschutzbund und insgesamt 143 lokalen Einrichtungen wie der Tierschutzverein Berglen e.V. und auch der Verein VITA-Assistenzhunde wertvolle finanzielle Unterstützung. Für die professionelle Ausbildung von Assistenzhunden für Menschen mit unterschiedlichen körperlichen und geistigen Handicaps erhält der gemeinnützige Verein VITA Assistenzhunde aus Hümmerich bei Frankfurt am Main insgesamt 112 000 Euro. Mit dieser Summe ist die Grundausbildung und Zusammenführung von etwa vier neuen Mensch-Hund-Teams denkbar. Die lebenslange Betreuung und Nachversorgung bzw. Trainings eines Assistenzhundes schlägt sogar mit rund 75 000 EUR zu Buche. pm

"BARF" steht für frische und nahrhafte Hundenahrung, die Fressnapf ebenfalls im Sortiment hat.

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