Tierisch engagiert

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Die zweite Vorsitzende des Tierschutzvereins Ostalb e.V., Tanja Baker (links), nimmt vom Team des Fressnapf-Marktes in Aalen freudig den Scheck in Höhe von 1320,64 Euro entgegen.

Fressnapf-Kunden in Aalen sammeln trotz Krise über 1300 Euro für den Tierschutzverein Ostalb e.V.

Aalen. Die Corona-Pandemie hat eindrucksvoll bewiesen, dass die ohnehin schon emotionale Beziehung zwischen Mensch und Tier noch einmal intensiver geworden ist. Viele Tierfreunde im Ostalbkreis haben ihr eigenes Haustier als emotionale Bereicherung durch die Lockdowns erlebt und sich außerdem im Rahmen einer der größten europaweiten Kundenspendenaktionen für Tiere in Not engagiert.

Mit der Hilfsaktion "Freundschaft verbindet!" haben Fressnapf-Kunden durch den Kauf von Freundschaftsarmbändern in elf Ländern mehr als 1,35 Millionen Euro für Tiere in Not gesammelt! Deutschlandweit waren es 750 000 Euro, die nun zu einem Großteil an den Deutschen Tierschutzbund (450 000 Euro) und dessen "Feuerwehrfonds" zur akuten Unterstützung von Tierheimen und Tierschutzeinrichtungen fließen.

Aber auch in der Region kommt die Hilfe an. Denn der Fressnapf-Markt in der Carl-Zeiss-Straße in Aalen hat sich bereits im Vorfeld der Spendenaktion für eine Unterstützung des Tierschutzvereins Ostalb e.V. ausgesprochen.

Mit 3409 verkauften Freundschaftsarmbändern hat der Aalener Fressnapf den höchsten Anteil pro Kunde in Deutschland erreicht! "Es freut mich sehr, dass wir in einem so außergewöhnlichen Jahr, so ein tolles Ergebnis erzielen konnten", sagt der Geschäftsführer des Fressnapf-Marktes Aalen, Kai Wunner. "Ich möchte meinem einsatzstarken, besonderen Team und unseren großzügigen Kunden meinen großen Dank aussprechen", so Wunner weiter. Dieser Einsatz wird belohnt! Aus dem Spendentopf fließen deshalb extra Mittel an das vorgeschlagene regionale Projekt. So kommen im Namen der Fressnapf-Kunden über 1300 Euro beim gemeinnützigen Verein an, welcher sich besonders dafür einsetzt, das Verständnis für Wesen und Bedürfnisse der Tiere zu wecken, den Lebensraum der wild lebenden Tiere zu erhalten und zu gestalten und Tierquälerei und Tiermisshandlung entgegenzutreten. Fund- und Abgabetiere werden im Tierheim aufgenommen, versorgt und in gute Hände weitergegeben.      Und diese Hilfe ist in Aalen, ganz Deutschland und Europa dringend nötig, denn Tierschutzvereine und gemeinnützige Projekte kommen ohne Spenden aus Sommerfesten und Co. schnell an ihre Belastungsgrenze – insbesondere in der Corona-Krise.

Prominente Unterstützung und mehr verkaufte Freundschaftsarmbänder

Ich möchte meinem einsatzstarken, besonderen Team und unseren großzügigen Kunden meinen großen Dank aussprechen.

Kai Wunner  Geschäftsführer Fressnapf-Markt Aalen

Europaweit wurden zwischen Oktober und Ende Dezember des vergangenen Jahres über 820 000 Armbänder in den Fressnapf- und Maxi Zoo-Märkten bzw. online an die Kunden verkauft. Allein in Deutschland waren es über 435 000 verkaufte Bändchen. Hierzulande wurde die Aktion auch von der beliebten und prominenten Hunde-Mama Jana Ina Zarrella publikumswirksam begleitet und mit einem eigens von ihr designten Armband als Sonderedition unterstützt.

So sind von Schleswig-Holstein über NRW, Hessen bis nach Bayern fast 750 000 Euro zusammengekommen – stolze 18 000 Euro mehr als im Vorjahr. "Es ist zutiefst beeindruckend, dass unsere Kunden in einem beispiellosen Krisenjahr das Wohl der Tiere und die wertvolle Arbeit der Tierschützer nicht vergessen", zeigt sich Fressnapf-Gründer und Inhaber Torsten Toeller bewegt. "Mein Dank gilt jedem einzelnen Mitarbeiter und jedem einzelnen Kunden in Europa. Ein Euro an sich mag gering wirken, wird gemeinsam aber zur bedeutendsten Bewegung und Initiative für den Tierschutz in Europa und das macht mich irre stolz", so Toeller weiter.

Spendenempfänger freuen sich über finanzielle Unterstützung für ihre wertvolle Arbeit

In Deutschland erhält neben dem Deutschen Tierschutzbund und insgesamt 143 lokalen Einrichtungen wie der Tierschutzverein Ostalb e.V. und auch der Verein VITA-Assistenzhunde wertvolle finanzielle Unterstützung. Für die professionelle Ausbildung von Assistenzhunden für Menschen mit unterschiedlichen körperlichen und geistigen Handicaps erhält der gemeinnützige Verein VITA Assistenzhunde aus Hümmerich bei Frankfurt am Main insgesamt 112 000 Euro. Mit dieser Summe ist die Grundausbildung und Zusammenführung von etwa vier neuen Mensch-Hund-Teams denkbar. Die lebenslange Betreuung und Nachversorgung bzw. das Training eines Assistenzhundes schlägt sogar mit rund 75 000 Euro zu Buche. pm

"BARF" steht für frische und nahrhafte Hundenahrung, die Fressnapf ebenfalls im Sortiment hat.

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