Über 100 Wohnungen wieder in Gebrauch

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Mit der Wohnraumoffensive sollen bisher leer stehende Wohnräume für den Wohnungsmarkt zugänglich gemacht werden.

Die Bilanz der ersten drei Jahre von 2018 bis 2020 ist sehr erfolgreich: Insgesamt gab es 291 Wohnungsangebote, davon konnten bisher 126 Wohnungen für 334 Personen tatsächlich genutzt werden.

Schwäbisch Gmünd. Die Aktion "Raumteiler – Gmünder Wohnraumoffensive" ist nach Angaben der Stadt Schwäbisch Gmünd ein Erfolg. Das Ziel: Für Wohnungsnotfälle soll ein kurzfristiger Zugang zu bereits vorhandenem, aber teilweise nicht vermietetem oder nicht genutztem Wohnraum eröffnet werden.

Für den hiervon betroffenen Personenkreis sei es sehr schwierig, auf dem freien Wohnungsmarkt eine angemessene und dauerhafte Wohnung zu finden. Die Fachstelle Wohnungsnotfallhilfe verfügt durch die Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten des Wohnungsnotfallhilfe-Fonds (über die Hospitalstiftung) und Raumteiler – Gmünder Wohnraumoffensive über wirksame Instrumente zur Bekämpfung der dringendsten Probleme kommunaler Wohnungsnot. Schon am 20. Dezember 2017 hatte der Gemeinderat die "Gmünder Wohnraumoffensive" beschlossen.

Für Vermieter werden seitdem interessante Hilfen angeboten, wie die Erstellung eines Exposés mit allen Informationen des angebotenen Wohnraums (Wohnungsgröße, ortsübliche Miete, usw.), bei Bedarf auch befristete Mietgarantien (als Ausfallbürgschaft für Miete und Nebenkosten in der Regel für zwei Jahre oder gegebenenfalls auch Sanierungszuschüsse, um Wohnungen wieder bewohnbar zu machen (in der Regel bis zu 5000 Euro je Wohnung). Darüber hinaus erhalten Vermieter Hilfe und Unterstützung bei Formalitäten im Zuge der Neuvermietung wie Mietvertrag, Genehmigung der Wohnung durch Sozialhilfeträger, Beantragung von Sozialleistungen der Mieter und Abklärung direkter Mietzahlungen etc.

Die Fachstelle Wohnungsnotfallhilfe im Amt für Familie und Soziales stellt sicher, dass dauerhafte Ansprechpartner für Vermieter zur Verfügung stehen, auch falls es nach der Vermietung zu Problemen mit Mietern kommen sollte.

Es besteht eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung zwischen Bau- und Sozialdezernat, mit der Wohnungswirtschaft (VGW, Bauverein sowie weiteren Wohnungsbaubaugesellschaften und vielen privaten Vermietern), Sozialleistungsträgern, Wohlfahrtsverbänden, Ehrenamtlichen und weiteren Beteiligten wie Haus und Grund, Mieterbund sowie den Wohnrauminitiativen des Landkreises und der Caritas (siehe gelben Kasten unten). Die Aktion solle bis 2023 fortgeführt werden, heißt es von Seiten der Stadtverwaltung. pm

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