Über 1500 Jobs weg: Einigung bei Bosch AS

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Mehr als 1500 Arbeitsplätze werden in Gmünd abgebaut. Bosch AS will aber bis 2026 ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen.

Schwäbisch Gmünd

Nach langen Verhandlungen um den geplanten Stellenabbau bei Bosch Automotive Steering in Gmünd ist ein Kompromiss gefunden: Die Zahl der Beschäftigten soll bis zum Jahr 2026 formal auf 2850 sinken.

Bis 2026 soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Die Komplettverlagerung der Produktion ins ungarische Maklár ist vom Tisch.

Ursprünglich wollte Bosch den Standort bis 2026 auf rund 2500 Mitarbeiter zusammenstreichen. Der Abbau von mehr als 1500 Beschäftigten in sechs Jahren soll nun "sozialverträglich" ablaufen, also über Altersteilzeit, Abfindungen und Vorruhestandsregelungen vonstattengehen. "Der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen ist von größter Bedeutung für unsere Beschäftigten", sagt Betriebsratschef Alessandro Lieb.

Wir bekennen uns zum Standort Gmünd.

Stefan Grosch, Mitglied der Geschäftsführung Bosch AS

Stefan Grosch, Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor, erklärt: "Ich bin froh, dass wir uns auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt haben und nun den Mitarbeitern eine klare Perspektive aufzeigen können. Damit wird deutlich, dass wir uns zum Standort und zum Produktionswerk in Schwäbisch Gmünd bekennen."

Bosch AS hat zugesichert, in den kommenden Jahren rund 350 Millionen Euro in Gmünd in Zukunftstechnologien zu investieren.

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