Wichtig ist, wo man hin will

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Nachwuchs und Fachkräftesicherung sind zentrale Punkte des Handwerks.

Ostalbkreis. Das Handwerk von der Jagst bis zum Bodensee verzeichnet seit drei Jahren wachsende Ausbildungszahlen, in diesem Jahr sogar deutlich um 9,5 Prozent mit 2.770 neuen Auszubildenden. Gleichzeitig sinkt die Anzahl der offenen Stellen auf 950.

Viele Ausbildungsbetriebe der Handwerkskammer Ulm profitieren vom Angebot der Nachwuchswerbung. Der Einsatz von Ausbildungsbotschaftern gehört ebenso dazu wie die Ausbildungsberatung, der Abschluss von Bildungspartnerschaften oder die Suche nach Auszubildenden mit und ohne Migrationshintergrund.

Zudem sind seit diesem Jahr eine Flüchtlingsbegleiterin und ein Willkommenslotse aktiv. Susanne Lubos und Ewald Wasner kümmern sich im engen Schulterschluss um potenzielle Auszubildende mit Flüchtlingshintergrund sowie um Ausbildungsbetriebe, die diese eventuell beschäftigen können. Bei einem "Ausbildung-Speed-Dating" wurden beide Zielgruppen in einem ersten Aufschlag 2016 zueinander gebracht. Zudem fand im Ostalbkreis bei der Firma Fliesen Abele bereits ein Werkstattgespräch statt, der alle "Player" von Kammern, Betrieben, Agentur für Arbeit und ehrenamtlichen Helfern zusammenbrachte. Viele weitere Aktionen werden folgen. Zielsetzung ist die passgenaue Besetzung von Jugendlichen auf eine offene Stelle im Handwerk.

Das Angebot der Handwerkskammer Ulm erstreckt sich auch auf die Sicherung der Ausbildungsqualität und der Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen. Betriebe, die sich beteiligen, können mit einem Firmenbanner Werbung machen. Ganz nach dem Motto, das die nationale Handwerkskampagne seit drei Jahren fährt: "Bei uns zählt nicht, wo man herkommt. Sondern wo man hin will."

Handwerkskammer Ulm, Nachwuchswerbung, Dominik Maier Telefon: 0731/1425 221 (Stichwort "Nachwuchswerbung") E-Mail: D.maier@hwk-ulm.de

HWK

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