Wie Corona die Meinungen spaltet

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Menschen in Gmünd und Gemeinden in der Nachbarschaft gehen unterschiedlich mit der Bedrohung um.

Alfdorf/Schwäbisch Gmünd. Etwa 30 weißvermummte Gestalten gingen mit Fackeln und roten Armbinden am 11. November in Alfdorf auf die Straße. Das Ziel: Den Protest und die Kritik an den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus "in die Dörfer zu bringen", wie Initiator Stefan Schmidt erläuterte. Ein Aufmarsch in Welzheim folgte, dort waren die Gegendemonstranten in der Überzahl. Eine weitere Demo in Durlangen scheiterte, weil die zuständige Behörde Verstöße gegen das Versammlungsgesetz sah. Ein Autokorso als Ersatz wurde genehmigt.

Kunstaktion für Corona-Tote

Im Heilig-Kreuz-Münster standen seit Mitte November hunderte Holzklötze, in jedem davon fünf Nägel – ein Nagel für jeden Menschen, der in Deutschland bis zum Volkstrauertag am 15. November im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben ist. Die Idee hatte Marios Pergialis, Jugendreferent des Dekanats Ostalb. Mit seinem Freund Anthony di Paola setzte er die Idee vor dem Altarraum um. "Umso länger ich Nägel geklopft habe, desto krasser war es", sagte Perigialis.

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