Der Ostalbkreis steigt um aufs E-Lastenrad

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Am Samstag stoppt die Cargobike Roadshow vor dem Ostalbkreishaus in Aalen.

Cargobike-Roadshow 2021 der AGFK-BW am 9. September in Aalen vor dem Landratsamt. Auch die Räder können von fachkundigen Expertinnen und Experten kostenlos gecheckt werden.

Aalen. Sie fahren auf zwei, drei oder vier Rädern, sind meist elektrounterstützt, können flexibel beladen werden und fahren an jedem Stau vorbei: Cargobikes bieten Familien und Gewerbetreibenden eine kostensparende und klimaneutrale Alternative zu PKW und Kleintransporter. Somit sind Lastenräder auch ein wichtiger Bestandteil der Mobilitätswende und können Kommunen dabei helfen, CO2-Emissionen zu reduzieren und Klimaschutzziele zu erreichen. Trotz stark wachsender Nutzung ist das Potenzial der Lastenräder lange nicht ausgeschöpft. Deshalb ist der Ostalbkreis Teil der vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg geförderten Cargobike-Roadshow der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW), die am Donnerstag, 9. September von 13 bis 18 Uhr vor dem Landratsamt Ostalbkreis Halt macht.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff E-Lastenrad? Es geht um einen Fahrradtyp mit dem dank spezieller Konstruktionen kleinere Lasten sicher transportiert werden können. Das „E“ weist auf einen elektrischen Antrieb hin, welcher den Transport via Akku bis zu 25 km/h (Pedelec) unterstützt. Damit wird der Weg zur Kita oder der Großeinkauf deutlich erleichtert. Auch Handwerksbetriebe oder Lieferdienste greifen bereits gerne auf das E-Lastenrad zurück, um Aufträge im städtischen Raum zu erledigen. Für die Alltags- und Nahmobilität stellen E-Lastenräder so eine echte Alternative dar und CO2-Emissionen werden eingespart.

Aktuelle Entwicklungen

Neben einer bundesweiten Förderung von gewerblich genutzten Lastenrädern bietet das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg zur Erfüllung der Klimaschutzziele bis zu 2 500 Euro Kaufprämie für gewerblich oder gemeinnützig genutzte Cargobikes und Lastenanhänger mit E-Antrieb. Insgesamt 11 Kommunen in Baden-Württemberg bieten eigene Förderungen auch zur privaten Nutzung mit bis zu 1 500 Euro an.

Testtag mit Rahmenprogramm am 9. September in Aalen

Vom 6. bis 19. September 2021 macht die vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg geförderte Cargobike Roadshow in insgesamt 14 Mitgliedskommunen der AGFK-BW halt. Am Donnerstag, 9. September ermöglicht der Landkreis Ostalbkreis von 13 bis 18 Uhr allen Interessierten, vor dem Landratsamt in der Stuttgarter Straße zwölf verschiedene E-Lastenräder anzuschauen und Probe zu fahren.

Interessierte erhalten vor Ort eine hersteller- und händlerunabhängige Beratung durch das erfahrene Team der Cargobike Roadshow. Landrat Dr. Joachim Bläse ist gespannt auf den Veranstaltungstag in Aalen und erfreut darüber, dass die Bürgerinnen und Bürger und auch die Gewerbetreibenden einen persönlichen Eindruck von den Cargobikes gewinnen können.

Rund um die Cargobike Roadshow am 9. September wird vor dem Ostalbkreishaus in Aalen viel geboten sein. Als Experte und Ansprechpartner zum Thema Lastenfahrrad aus der Region wird der Fahrradhändler rundum mit einem Infostand vor Ort sein. Für Informationen zur gewerblichen oder kommunalen Nutzung von (Schwer-)Lastenfahrrädern steht die Firma XCYC aus Calw zur Verfügung.

Der Westhausener Gerätering-weShare e.V. bietet seit kurzem die Möglichkeit der kostenlosen Ausleihe von Lastenfahrrädern und wird am Veranstaltungstag von seinen Erfahrungen berichten. Nutzer von Lastenrädern sind ebenfalls zum Erfahrungsaustausch herzlich eingeladen. Zudem unterstützt der ADFC Ortsverband Aalen die Veranstaltung mit Informationen zum Radverkehr im Ostalbkreis. Für das leibliche Wohl auf der Veranstaltung bietet das Café Schieber Kaffee und Crêpes aus seinem Partymobil an.

Bereits ab 12 Uhr werden beim RadCheck der Initiative RadKULTUR Fahrräder von fachkundigen Mechanikerinnen und Mechanikern kostenlos durchgecheckt. Kleinere Mängel werden sofort behoben – hilfreiche Tipps sind inklusive. pm

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