Der Ostalbkreis steigt um aufs E-Lastenrad

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Am Montag stoppt die Cargobike Roadshow in Schwäbisch Gmünd.

Die Cargobike Roadshow 2021 der AGFK-BW macht am 13. September in Schwäbisch Gmünd Station. Neben Informationen rund um E-Lastenräder gibt es auch einen kostenlosen RadCheck der Expertinnen und Experten Initiative RadKULTUR.

Schwäbisch Gmünd. Sie fahren auf zwei, drei oder vier Rädern, sind meist elektrounterstützt, können flexibel beladen werden und fahren an jedem Stau vorbei: Cargobikes bieten Familien und Gewerbetreibenden eine kostensparende und klimaneutrale Alternative zu PKW und Kleintransporter. Somit sind Lastenräder auch ein wichtiger Bestandteil der Mobilitätswende und können Kommunen dabei helfen, CO2-Emissionen zu reduzieren und Klimaschutzziele zu erreichen. Trotz stark wachsender Nutzung ist das Potenzial der Lastenräder lange nicht ausgeschöpft. Deshalb ist der Ostalbkreis Teil der vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg geförderten Cargobike Roadshow der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW), die am Montag, 13. September von 12.30 bis 17.30 Uhr in der Bocksgasse/Johannisplatz Halt macht.

Es geht um einen Fahrradtyp mit dem dank spezieller Konstruktionen kleinere Lasten sicher transportiert werden können. Das „E“ weist auf einen elektrischen Antrieb hin, welcher den Transport via Akku bis zu 25 km/h (Pedelec) unterstützt. Damit wird der Weg zur Kita oder der Großeinkauf deutlich erleichtert. Auch Handwerksbetriebe oder Lieferdienste greifen bereits gerne auf das E-Lastenrad zurück, um Aufträge im städtischen Raum zu erledigen. Für die Alltags- und Nahmobilität stellen E-Lastenräder so eine echte Alternative dar und CO2-Emissionen werden eingespart.

Aktuelle Entwicklungen

Neben einer bundesweiten Förderung von gewerblich genutzten Lastenrädern bietet das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg zur Erfüllung der Klimaschutzziele bis zu 2 500 Euro Kaufprämie für gewerblich oder gemeinnützig genutzte Cargobikes und Lastenanhänger mit E-Antrieb. Insgesamt 11 Kommunen in Baden-Württemberg bieten eigene Förderungen auch zur privaten Nutzung mit bis zu 1 500 Euro an.

Testtag mit Rahmenprogramm

Noch bis 19. September 2021 macht die vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg geförderte Cargobike Roadshow in insgesamt 14 Mitgliedskommunen der AGFK-BW halt. Die Stadt Schwäbisch Gmünd bietet am Montag, 13. September gemeinsam mit der Initiative RadKULTUR des Ministeriums für Verkehr einen RadCheck an. Der Pavillon steht von 12.30 bis 17.30 Uhr auf dem Johannisplatz in der Bocksgasse. Es können verschiedene E-Lastenräder begutachtet und zur Probe gefahren werden. Interessierte erhalten vor Ort eine hersteller- und händlerunabhängige Beratung durch das erfahrene Team der Cargobike Roadshow.

Landrat Dr. Joachim Bläse sagte im Vorfeld der Cargobike Roadshow am vergangenen Donnerstag in Aalen: „Das Thema Lastenfahrrad ist derzeit in aller Munde und so ist der Testtag eine tolle Gelegenheit für Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende und Unternehmen, sich persönlich einen Eindruck vom Nutzen der vergleichsweise neuen Fahrzeuge zu verschaffen. Die Förderung des Radverkehrs, auch zum Transport von Lasten, stellt einen wichtigen Baustein einer klimafreundlichen Mobilitätswende im Ostalbkreis dar.“

Rund um die Cargobike Roadshow am 13. September wird in der Bocksgasse/Johannisplatz viel geboten sein. Als Experte und Ansprechpartner „rundum“ zum Thema Lastenfahrrad aus der Region wird der Fahrradhändler „rundum“ mit einem Infostand vor Ort sein. Nutzer von Lastenrädern sind ebenfalls zum Erfahrungsaustausch herzlich eingeladen.

Zudem werden beim RadCheck der Initiative RadKULTUR Fahrräder von fachkundigen Mechanikerinnen und Mechanikern kostenlos durchgecheckt. Kleinere Mängel werden sofort behoben – hilfreiche Tipps sind inklusive. pm

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