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Rauchmelder in Gebäuden sind Vorschrift, sie können Leben retten.

Studien belegen: Rauchmelder retten Leben, aber nur die Hälfte aller deutschen Eigenheime ist ausreichend mit Rauchmeldern ausgestattet – obwohl sie inzwischen Vorschrift sind.

Schwäbisch Gmünd. Das Forum "Brandrauchprävention e.V." betreibt die im Jahr 2000 gegründete Initiative "Rauchmelder retten Leben". Seitdem wird jährlich am 13. November der "Rauchmelder-Tag" begangen.

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) ist eine tragende Säule von "Rauchmelder retten Leben". Hermann Schreck, Beiratsvorsitzender der Initiative und Ständiger Vertreter des DFV-Präsidenten, meint: "Heute gibt es keine Feuerwehr mehr, die nicht den Nutzen der Rauchmelder anerkennt und den Brandschutz mit den lebensrettenden Geräten unterstützt. Grund dafür ist sicher, dass die Rauchmelder in den Haushalten für eine kontinuierlich sinkende Anzahl der Brandverletzten und Brandtoten sorgen – denn bei einem Gebäudebrand bleiben höchstens zwei Minuten Zeit zur Flucht."

Rauchmelder retten Leben

Bei einem Brand bleiben höchstens 2 Minuten Zeit zur Flucht.

Hermann Schreck Feuerwehrverband

Norbert Schaaf, Vorsitzender der Initiative "Rauchmelder retten Leben", erklärt: "In Deutschland retten Rauchmelder pro Tag durchschnittlich vier Menschen vor gesundheitlichen Schäden oder sogar dem Tod. Das ergab unsere Auswertung der Medienberichterstattung von Dezember 2019 bis Februar 2020." Auch die im März dieses Jahres veröffentlichte Studie "Wirksamkeit der Rauchwarnmelderpflicht" weist statistisch nach, dass seit Einführung der Rauchmelderpflicht immer mehr Leben gerettet werden. Doch die Hälfte der Eigenheime sind nicht ausreichend gesichert. Dirk Aschenbrenner, Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb): "Es ist erschreckend, dass trotz nachgewiesener Wirksamkeit und trotz Gesetzgebung bundesweit nur die Hälfte der Eigenheimbesitzer ausreichend mit Rauchmeldern ausgestattet ist." Zu diesem Ergebnis kam eine Mitte September veröffentlichte repräsentative Innofact-Studie. pm

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